Wie sieht die Welt im Jahr 2000 aus? Dieser Frage ist das ZDF nachgegangen und wagte einen Blick in die Zukunft – der Film entstand 1972.
Einiges, das im Video dargestellt wird, gibt es in der einen oder anderen Form heute tasächlich:
• Flachbildschirm
• Google TV und Einkaufen von der Couch aus
• den Transrapid
• Virtuelle Freundschaften
• der Trend zum Biogemüse
Ein neues Video fragt dagegen: Wie sieht die Welt 2057 aus?
• Werden wir mehr als 100 Jahre alt?
• Gibt es fliegende Autos, vollelektronische Städte und intelligente Häuser?
• Tragen wir Klamotten, die unseren Gesundheitszustand überwachen?
Have Fun Watching!
Ich bin dann mal off.
******* Marty McFly: Wait a minute, Doc. Ah… Are you telling me that you built a time machine… out of a DeLorean?
Dr. Emmett Brown: The way I see it, if you’re gonna build a time machine into a car, why not do it with some style?
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Ach, was würde ich gern mal einen Blick auf die gesammelten Lizenz-Abrechnungen von Gershon Kingsley bei der GEMA werfen. Kingsley (eigentlich Götz Gustav Ksinski) wurde am 28. Oktober 1922 in Bochum geboren und hat mit dem Titel “Popcorn” ein Musikstück geschaffen, das nicht nur alle zwischen 1960 und 1980 geborenen bereits nach zwei Sekunden erkennen dürften.
Schuld daran sind unzählige (über 500) Coverversionen, die mittlerweile sogar auf einer eigenen Website erfasst werden sowie der weltweite Einsatz in diversen Multimedia- und TV-Formaten wie zum Beispiel dem legendären DOS-Game “Digger”.
Kennst Du noch Digger, Digger?
Ob es für diese Nutzungsform damals schon Tantiemen gab? Wie sahen wohl 1983 (!!) Verträge zwischen Spieleproduzenten, Musikverlagen und der GEMA aus? Heute ist das ein sehr lukratives Feld für Komponisten. Je verkauftes PC-Spiel zahlt der Spieleproduzent einen Betrag zwischen ca. 0,15 Euro und ca. 0,80 Euro (je nach Spieldauer der enthaltenen Musik) an die GEMA, welche diese Tantiemen nach Abzug ihrer Verwaltungskosten an die Urheber weiterreicht. Dazu bekommt der Urheber unter Umständen eine gesonderte Lizenz für die Nutzung der Musik im Spiel, denn ohne seine Einwilligung darf Musik nicht in einem PC-Spiel benutzt werden.
Kingsley selbst war es am Ende egal. Ihm ging es – soweit man seinen Aussagen Glauben schenken kann – nie um Geld. Sein größtes Ziel beschreibt er 1993 so: “I would love to write a work which would have the same effect on people as the Bach D-minor mass by using only electronic sounds.”
Gut vorstellbar, dass Gershon Kingsley den Gedanken der Creative Commons nicht abgeneigt ist. Auch sein wegweisendes Moog-Album “Music to Moog By” war ja von “Coverversionen” geprägt (Beatles, Beethoven). Aber zu dem Thema Creative Commons folgt sicherlich an dieser Stelle noch der eine oder andere Beitrag. Dann auch wieder mit mehr PR-Bezug.
Die MESH GmbH beschreibt die Umstellung auf das neue Internetprotokoll im aktuellenIX Magazin. IPv6 verfügt über so viele Adressen, dass es locker alle Sterne im Universum damit versorgen könnte.
Wo bleibt IPv6?
IPv6 ist der running Gag des Internets. Bisher hat sich das neue Protokoll null durchgesetzt. Leider. Dabei ist es gar nicht schlecht. Anders als IPv4 mit seinen lächerlichen vier Milliarden Adressen verschwendet IPv6 diese regelrecht an uns User! Ihre Zahl ist höher, als die geschätzte Anzahl der Sterne im gesamten Universum.
Abermilliarden IPv6-Adressen
Im Weltall gibt es etwa 70 Trillionen (7 * 1022 ) Sterne. IPv6 bietet rund 340 Sextillionen (3,4·1038) Adressen. Theoretisch könnte also jedes Sternsystem ungefähr 4,8 Billiarden (4,8* 1015) IPv6-Adressen besitzen. Das ist pro Stern tausend Mal mehr, als IPv4 kann. Es ließe sich also in jedem Sternensystem eine Erde gründen, die über tausend Mal mehr Internetadressen verfügt, als wir derzeit haben … Krass, oder?
aresauburn : Pleiades Star Cluster (cc)
MESH stellt auf IPv6 um Die MESH GmbH fängt jetzt auf unserem Planeten mit IPv6 an. Sie stellt auf das Protokoll um und betreibt es parallel zu IPv4. Patrick Kambach und Rolf Hanßen haben die IPv6-Umstellung für das IX Magazin festgehalten.
ntv berichtet über den Graphdatenbanken-Entwickler sones
Die Datenbank der sones GmbH folgt den Gesetzen eines seit Jahrtausenden bewährten natürlichen Speichers: dem Gehirn. Es speichert Erinnerungen an den Urlaub, die Schulzeit und das erste Auto. Dank diesem können wir um die Ecke denken, zwischen den Zeilen lesen und Neues erschaffen. Warum? Im Hirn verknüpfen sich die Daten netzartig.
Genau diesen natürlichen Vorgang imitiert die Technologie von sones. Ja, sie verzichtet darauf, Informationen wie bisher in der IT üblich in Tabellen zu speichern. Stattdessen hinterlegt sie Fotos, Bilder und Texte in einem ständig wachsenden Netz. Sie verbindet die Daten sinnvoll miteinander, deckt neue Zusammenhänge auf und zaubert gesuchte Informationen flink aus dem Hut – ähnlich wie das Gehirn. Ist ja auch praktischer und passt viel besser zu uns Menschen.
Was ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche PR-Arbeit? Ganz klar: Es sind gute und zahlreiche Kontakte zu Redakteuren und Bloggern. Aber was tun, wenn es sich dabei um mehr als Zehntausend Kontakte handelt?
Um nicht den Überblick zu verlieren und keine Zeit mit Excel-Listen zu vergeuden, haben wir bis vor kurzem eine FileMaker-Datenbank genutzt, die in den Agenturräumen auf einem Mac Mini gehostet wurde.
Im Zuge der Weiterentwicklung der Agentur in den vergangenen Jahren war dieser Ansatz aber zu behäbig geworden. Datensicherung, Patches und Systempflege haben wöchentlich Zeit beansprucht und die VPN-Anbindung an die Büros in Berlin, Nürnberg, Montreal und die freien Mitarbeiter war regelmäßig instabil, manchmal auch zu langsam für eine flüssige Recherche.
Neue Lösung „as a Service“ aus dem Rechenzentrum
Da wir nicht nur häufig über die Segnungen gehosteter Business-Software schreiben sondern auch absolut von diesen überzeugt sind, kam ein Boxprodukt nicht in Frage. Also entwarfen wir eine Architektur und beauftragten einen Programmier-Dienstleister, der Datenbank- und zudem noch Mac-Kenntnisse hat. Dass die Basis aus PHP mit MySQL bestehen würde, war sehr schnell klar.
Die wichtigsten Anforderungen an die neue Datenbank waren:
- schneller Zugriff via Browser von jedem beliebigen Standort aus - Leicht skalierbar für künftiges Agenturwachstum - komplett intuitiv bedienbar und übersichtlich ohne zu scrollen - Kategorisierung von rund 15.000 Kontakten nach mehreren Dutzend Parametern - schnelles Erstellen und Pflegen von Verteilern - Simples Inaktivieren und Archivieren von temporären Verteilern - Export und Import von Auswahlen mit vordefinierten Templates - Verknüpfung mit Protokollfunktion - Daten gesichert über 256Bit SSL - und hübsch sollte die GUI auch noch sein!
Wie alle IT-Projekte hat auch dieses länger gedauert als geplant. Insgesamt vier Monate. Hauptsächlich weil wir immer mehr Detailwünsche umgesetzt haben wollten, die unser Leben noch einen Tick einfacher machen.
Und so sieht sie aus:
Neue Datenbank: Such-Kategorien und Kundenverteiler.
Details zu einem Redakteur: Oben die Kontaktdaten und unten die Zuordnung zu den Verteilern.
Und falls in den nächsten Jahren einmal Anpassungen notwendig sein sollten, kein Problem: Die Datenbank kann mit etwas PHP-Kenntnissen jederzeit erweitert, umgebaut oder verbessert werden. Womöglich können wir auf das Verteilerfeld „Fax“ demnächst verzichten und die Twitter-Nicknames rücken nach oben an die Stelle der Telefondurchwahl.
Fragen von Unternehmen oder anderen Agenturen dazu beantworten wir gern, Kontakt zum Entwicklerteam geben wir weiter. Nur unsere Daten rücken wir nicht heraus
Inmitten von 500 geladenen Journalisten startete meine diesjährige gamescom, nämlich auf der Pressekonferenz von Electronic Arts, die vor allem sich selbst feierten. Dazu lobten sie sich erstmal selbst über den goldenen Klee, ließen Prominente wie die Weasley-Zwillinge das neue Harry-Potter Spiel vorstellen und brachten die Meute zum Toben, als Mass Effect für die Playstation vorgestellt wurde. Der Tag endete mit einer Lagebesprechung unter uns AdventureCorner.de Kollegen bei ein paar Kölsch.
Mittwoch folgte der Interview-Marathon von elf bis sechs. In den Kämmerchen der Businessarena, in die maximal sechs Personen und ein PC reinpassten, wurden uns Spiele gezeigt von PRlern, Autoren, Entwicklern und Game Designer. Sogar in der Mittagspause sprachen wir mit Leuten aus der Szene, die selbst keinen eigenen Stand vor Ort hatten. Persönliche Highlights waren für mich das Mystery-Adventure Black Mirror 3, dass von der unglaublich engagierten Autorin Anne von Vaszary präsentiert und gezeigt wurde sowie das Öko-Adventure A New Beginning aus dem Hause Daedalic.
Donnerstag blieb endlich auch etwas Zeit mich in den Publikumshallen umzuschauen oder es zumindest zu versuchen. Denn so einfach war das am Ende gar nicht: Massen von Gamern belagerten die Stände, standen teilweise bis zu vier Stunden an, um den Blick auf das neue WoW Cataclysm zu erhalten oder wedelten mit dem Playstation Controller umher. Besonders beliebt waren Shows, bei denen Shirts und Goodies in den Haufen vor der Bühne geworfen wurden, von den Bikini-Models und Frauen in Uniformen ganz zu schweigen .
Am Ende der gamescom bin ich mit einer reichlich gefüllten Tasche voller Pressemappen, Soundtracks, Shirts und Games nach Hause gefahren, im Kopf viele Themen und Tests für unsere Seite.
Trends der Gamescom:
- Spielekonsolen mit Controller
- Sportspiele mit Spaß- oder Fitnessfaktor
- Casual Games für eine breitere Masse an Spielern
GamesCom in Zahlen:
- 505 Aussteller
- 254.000 Besucher
- 4.400 Medienvertreter aus 49 Ländern
Adventures, die man sich unbedingt anschauen sollte:
- 20. August 2010 Lost Horizon
- 8.Oktober 2010 A New Beginning
- 29. Oktober Gray Matter
- Februar 2010 Black Mirror 3
Es folgt nun der etwas andere Urlaubsbericht unseres Kollegen Sebastian.
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Nach zwei Wochen Urlaub rund um die Ostsee, freue ich mich auf ein spannendes zweites Halbjahr. Meine Reise führt mich über Usedom und Dänemark nach Flensburg, wo ein guter Freund sich einen Bauernhof gekauft hat. Somit gab es ausreichend Erholung (Strand), Inspiration (Kopenhagen) und sehr viel gesundes und leckeres Essen direkt vom Bauern (Flensburg).
Besonders begeistert hat mich die Woche Dänemark. Ein wirklich unfassbar gut gelauntes, gut aussehendes und kreatives Volk ist das, mit ganz besonderen Marketingideen.
So bezahlt die Stadt Kopenhagen zur Zeit 200 weibliche, fantastisch aussehende Models mit akademischer Vorbildung nur dafür, dass sie freundlich lächelnd vor Cafes sitzen, dänische Designerklamotten tragen und Touristen den Weg weisen (mind. 3sprachig) oder beim Umrechnen behilflich sind. Auch da haben die Dänen intuitiv clever gehandelt. Immer noch setzen sie auf die legendären gelochten Kronen als Zahlungsmittel und verschaffen sich so einen wertvollen Brandingaspekt im Corporate Design. Experten gehen davon aus, dass über 90% aller Dänemarkurlauber anschließend eine 1-, 2-, oder 5-Kronen-Münze auf der Anrichte oder im Setzkasten liegen haben, die sie noch nach Jahren an Dänemark erinnert. Die Währung als Merchandiseartikel: Das hat schon was und lässt mich doch mit neuen Augen auf Initiativen wie den Elbtaler blicken.
Die Aktion mit den Models jedenfalls funktioniert perfekt. Männer gehen plötzlich freiwillig im Urlaub shoppen und verkosten in den schicken Kopenhagener Cafes Unmengen leckerer Kuchenteilchen oder Bier vom Fass für umgerechnet 5,- Euro. Die Gattinnen dagegen brauchen unbedingt Teile aus dänischen Kleinstkollektionen. Ein super Schachzug also, der Gastronomie, Handel und Kreativwirtschaft gleichermaßen befruchtet.
Allerdings sind diese auch harten Repressalien ausgesetzt. Die dänische Regierung verlangt von seinen Gewerbetreibenden ein Schaufenster-Zertifikat unter ästhetischen Gesichtspunkten und ist dabei sehr effektiv. Über eine Million Menschen wohnen in Kopenhagen und ich habe keine einzige (!) schräg aufgeklebte neonfarbene Werbung auf einem Schaufenster gesehen. Und das obwohl gerade offenbar der Sommerschlussverkauf begonnen hatte. Ich hörte, dass in den Schaufensterjurys diejenigen Absolventen der Kunst- und Designschulen arbeiten, die noch über kein ausreichendes eigenes Einkommen verfügen. Diese verdienen dadurch genug, um zum Beispiel an Weltinnovationen im Bereich Möbeldesign zu arbeiten und sorgen außerdem für ein abwechslungsreiches aber nie billig wirkendes Erscheinungsbild in dänischen Fußgängerzonen. Ein Grund, warum dort Apple Stores (Eplehuset) selbst in Städten mit halb so vielen Einwohnern wie Dresden bereits zum Standard gehören?
Während hierzulande jedenfalls der Ramscheffekt zum guten Ton gehört, versucht dort sogar der Ein-Euro Laden möglichst teuer auszusehen. Interessant und irgendwie allgemein sehr beeindruckend, mit welchen Methoden die dänische Regierung Gesetze zur ästhetischen Aufwertung ihrer Städte zu erlassen scheint.
In einigen Orten (wie z.B. Faarborg oder Ebeltoft) sind die Bewohner unter Androhung drastischer Strafen verpflichtet, handgeschnitzte Holzfensterläden an die Fassaden ihrer niedlichen Häuschen anzubringen oder Stockrosen zu züchten. Farbenfrohe kleine Häuser in engen Kopfsteinpflastergassen ergeben so ein liebliches Bild, welches sogar hartgesottenen Kerlen wie mir ein zartes Rosamunde Pilcher Feeling beschert.
Und dann die Sache mit den Fahrrädern. Unglaublich! Fahrräder sind dort ja noch mehr Gott als das Auto in Dresden. Selbst die Niederlande verstehen es nicht, solche Radwege anzulegen. Umweltbewusster kann der Verkehr nicht laufen. Montag morgens um 09:00 Uhr lief der Verkehr durch die Millionenstadt Kopenhagen so flüssig wie Häagen-Dazs – Macadamia Nut bei 40 Grad Celsius im Auto. Die Dänen werden mit Fahrrädern unterm Hintern geboren. Da fahren Mädchen in Klamotten Fahrrad, mit denen einige deutsche Frauen sich aus Angst vor Schmutzflecken nicht mal aus der Wohnung trauen, während alte Männer ihr Rennrad die dänischen Hügel hinauf treiben, als trainierten sie für die Tour de France. Übrigens auf nahezu ausnahmslos schlaglochfreien Strassen.
Bei den Alten ist das vor allem ein Kontrastprogramm zum eher bewegungsfaulen Yachting, denn auch hier haben sich die Dänen ein ganz besonderes Instrument der Wirtschaftsförderung einfallen lassen. Ein Spaziergang in einem beliebigen dänischen Hafen zeigt, dass jedes verheiratete dänische Paar zur Silberhochzeit vom dänischen Staat eine Motoryacht erhält. Dadurch wird einerseits die dänische Bootsindustrie ständig mit Aufträgen versorgt. Zum anderen sind die Häfen so lebendig, dass es den Touristen aus dem Binnenland das Meerwasser in die Augen treibt vor Glückseligkeit.
Aber zum Ausheulen gibt es ja die dänische Campinglatzmutti. Wer von Zuhause her nicht weiß, was mit „familiärer Atmosphäre“ wirklich gemeint ist, besuche einen dänischen Campingplatz. Es gibt eine Menge Eltern, die behandeln einen im Leben nicht so nett, wie dänische Campingplatzmütter es vermögen, selbst wenn Du nur eine Nacht Dein Zelt aufbaust. Ob auch dies Teil einer Marketingkampagne ist oder schlichtweg dänische Mentalität vermag ich nicht zu sagen, probiert es einfach selber aus.
Sieger der Herzen bleibt Kollege Alexander, der nach eigenen Aussagen keine Ahnung vom Fußball hat, sich aber den Spaß am Public Viewing nicht nehmen ließ, wie das Foto sehr eindeutig beweist.
Die Fußball-Saison ist schon im vollen Gang. Überall locken Schilder und Wegweiser zum bevorstehenden Public Viewing und die Verabredungen werden mit den Spielzeiten geplant. Auch Diskussionen um Mannschaftsaufstellungen, Statistiken und Taktiken erhitzen die Gemüter. Im Fußball ist plötzlich jeder Experte.
Wie gut man Bescheid weiß, kann man jetzt bei unserem Kunden Saxoprint unter Beweis stellen. Dieser hat auch für 2010 sein WM-Tippspiel gestartet und belohnt die Experten mit Druckgutscheinen und dem iPad.
Für die Twittergemeinde hat sich Saxoprint auch etwas einfallen lassen. Unter dem Claim „Wir wissen, wie man mit Druck umgeht.“ tritt jeden Tag ein Twitter-Nutzer gegen den Saxoprint-Blogger und Fußballexperten Stefan Amling an.
Auch die Frischen Fische starten ihr Agentur-Tippspiel. Letztes Mal konnte sich Stefen klammheimlich an der Spitze manifestieren. Wer wird wohl dieses Jahr der Fußball-Fisch der WM?
Am vergangenen Mittwoch betraten wir gemeinsam mit unserem Kunden blauarbeit.de Neuland und starteten eine Social Media Aktion im Umfeld eines Vergleichstests deutscher Online-Serviceauktionen bei Stern TV.
Im Mittelpunkt stand dabei die Möglichkeit, während und nach der Sendung John Minah, Co-Geschäftsführer von blauarbeit.de, im Facebook-Profil sowie auf ganz frischen Plattform formspring.me Fragen zu Serviceauktionen im Allgemeinen und blauarbeit.de im Speziellen zu stellen.
Unsere strategischen Aufgaben bestanden dabei in der Auswahl der richtigen Social Media Instrumente (Formsping.me als Alternative für Nichtmitglieder von Facebook zum Beispiel hat sich hier wirklich sehr bewährt), dem Erreichen möglichst viele Menschen im Vorfeld sowie natürlich der Beratung und Livebetreuung unseres Kunden während der Aktion.Insbesondere im Hinblick auf die spontane und kurzfristige Entscheidung (ca. 36 Stunden vor Sendebeginn) haben wir unser Social Media KnowHow optimal nutzen können, um die Aktion vorzubereiten und den Kunden auf die spezielle Form der Social Media Kommunikation einzustellen.
So standen wir John Minah zum Beispiel durchgehend via Skype zur Verfügung, wurden aber so gut wie nie gebraucht. Es hat ihm ganz offensichtlich Spaß gemacht, auf Augenhöhe mit den Fragenden zu kommunizieren. Ganz bewusst hatte er sich bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen, dass Du als Ansprache zu wählen. Auch kritischen Anmerkungen hat er sich sehr freundlich, fachlich fundiert und persönlich gestellt. Nur in ganz wenigen Fallen berieten wir gemeinsam über Kleinigkeiten der Formulierung.
Mit dem Ergebnis jedenfalls können wir absolut zufrieden sein
Die Zahl der Fans bei Facebook konnte von Mittwoch auf Freitag verdoppelt werden.
Bei Facebook entstanden insgesamt 26 Fragen/Beiträge in der eigens angelegten Diskussion
13 Fragen davon wurden, teilweise anonym, über formspring.me/blauarbeit eingereicht und anschließend von John Minah bei Facebook eingestellt und auf beiden Portalen beantwortet
Auch bei Twitter und in einigen Foren sorgte die ungewöhnliche Aktion für Aufsehen, nicht zuletzt, weil die Branche der Serviceauktionen immer wieder unter einigen wenigen schwarzen Schafen leidet, die sich unter Vorgabe falscher Tatsachen Aufträge sichern, die dem zertifizierten Handwerk entgehen. Natürlich gelten da auch die Plattformbetreiber schnell als Mittler minderwertiger Serviceleistungen. Diesen Eindruck konnte John Minah sehr gut widerlegen.
Fazit: Mit der Resonanz sind wir durchaus zufrieden, weil blauarbeit.de sich als kundennah und engagiert zeigen konnte. Wichtig ist es, diesen ersten Schritt im Social Web konsequent auszubauen und die transparente und offene Art weiter zu perfektionieren.