Kategorie: Website

Was ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche PR-Arbeit? Ganz klar: Es sind gute und zahlreiche Kontakte zu Redakteuren und Bloggern. Aber was tun, wenn es sich dabei um mehr als Zehntausend Kontakte handelt?

Um nicht den Überblick zu verlieren und keine Zeit mit Excel-Listen zu vergeuden, haben wir bis vor kurzem eine FileMaker-Datenbank genutzt, die in den Agenturräumen auf einem Mac Mini gehostet wurde.

Im Zuge der Weiterentwicklung der Agentur in den vergangenen Jahren war dieser Ansatz aber zu behäbig geworden. Datensicherung, Patches und Systempflege haben wöchentlich Zeit beansprucht und die VPN-Anbindung an die Büros in Berlin, Nürnberg, Montreal und die freien Mitarbeiter war regelmäßig instabil, manchmal auch zu langsam für eine flüssige Recherche.

Neue Lösung „as a Service“ aus dem Rechenzentrum

Da wir nicht nur häufig über die Segnungen gehosteter Business-Software schreiben sondern auch absolut von diesen überzeugt sind, kam ein Boxprodukt nicht in Frage. Also entwarfen wir eine Architektur und beauftragten einen Programmier-Dienstleister, der Datenbank- und zudem noch Mac-Kenntnisse hat. Dass die Basis aus PHP mit MySQL bestehen würde, war sehr schnell klar.

Die wichtigsten Anforderungen an die neue Datenbank waren:

- schneller Zugriff via Browser von jedem beliebigen Standort aus
- Leicht skalierbar für künftiges Agenturwachstum
- komplett intuitiv bedienbar und übersichtlich ohne zu scrollen
- Kategorisierung von rund 15.000 Kontakten nach mehreren Dutzend Parametern
- schnelles Erstellen und Pflegen von Verteilern
- Simples Inaktivieren und Archivieren von temporären Verteilern
- Export und Import von Auswahlen mit vordefinierten Templates
- Verknüpfung mit Protokollfunktion
- Daten gesichert über 256Bit SSL
- und hübsch sollte die GUI auch noch sein!

Wie alle IT-Projekte hat auch dieses länger gedauert als geplant. Insgesamt vier Monate. Hauptsächlich weil wir immer mehr Detailwünsche umgesetzt haben wollten, die unser Leben noch einen Tick einfacher machen.

Und so sieht sie aus:

Suchfunktionen und Kundenverteiler.

Neue Datenbank: Such-Kategorien und Kundenverteiler.

Oben die Kontaktdaten und unten die Zuordnung zu den Verteilern.

Details zu einem Redakteur: Oben die Kontaktdaten und unten die Zuordnung zu den Verteilern.

Und falls in den nächsten Jahren einmal Anpassungen notwendig sein sollten, kein Problem: Die Datenbank kann mit etwas PHP-Kenntnissen jederzeit erweitert, umgebaut oder verbessert werden. Womöglich können wir auf das Verteilerfeld „Fax“ demnächst verzichten und die Twitter-Nicknames rücken nach oben an die Stelle der Telefondurchwahl.

Fragen von Unternehmen oder anderen Agenturen dazu beantworten wir gern, Kontakt zum Entwicklerteam geben wir weiter. Nur unsere Daten rücken wir nicht heraus :)

Googlereport informiert ab heute über das Wirken des Suchmaschinenriesen Google und die Auswirkungen, die Googles Technologie und Unternehmenspolitik auf die Netznutzer und die Gesellschaft jenseits des Internet haben. Hinter der Webseite steht Google-Experte Lars Reppesgaard, der Verfasser des 2008 erschienen Buchs „Das Google-Imperium“. Neben aktuellen Berichten zu Entwicklungen aus dem Googleplex finden Leser dort auch Analysen, Interviews mit Googlern, Google-Nutzern, -Konkurrenten und -Kritikern, Datenschutz- und Softwaretipps, Hinweise auf Alternativen zu Google-Diensten und Unterhaltsames aus dem Google-Universum.

30.Juli 2009

Twitter-Mania

Spätestens seitdem Barack Obama Twitter als PR-Instrument im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft nutzte, steigt die Bekanntheit der Social-Networking-Plattform rasant an. Mittlerweile liegt die Zahl der User weltweit bei etwa 37 Millionen und auch in Deutschland nutzen seit Beginn des Jahres 2009 immer mehr Menschen Twitter. Noch im ersten Quartal war hierzulande die Rede von mehreren 10.000, derzeit dürften es über eine Million sein. 

Dennoch ist Twitter in Deutschland noch eher eine Randerscheinung, wie eine Umfrage von Eittkau & Maaß im April und Mai unter über 121.000 deutschsprachigen Internet-Nutzern ergab. Nur etwa drei Prozent der Internet-Nutzer schreiben oder lesen mindestens einmal in der Woche Twitter-Nachrichten und 30 Prozent kennen Twitter überhaupt nicht. Entsprechend gehen die Meinungen von Medien-Fachleuten zur derzeitigen Bedeutung von Twitter für die Wirtschaft auseinander. Sollte ein Unternehmen also twittern? 

Die Vorteile für Unternehmen sind einerseits eine verbesserte Außendarstellung: Mit Twitter zeigen Firmen Präsenz, stellen sich selbst dar und können an aktuellen Diskussionen zu fachlichen oder imageträchtigen Themen teilnehmen. Ein sorgsam betreuter Twitter-Account rundet auf diese Weise das eigene PR-Profil ab. Eine möglichst hohe Follower-Zahl kann zudem das Gewicht eines Unternehmens andeuten, wenngleich clevere kanadische Internet-Kenner inzwischen Twitter-Follower zum Kauf anbieten und dieser Gradmesser dadurch genauso gut verfälscht sein kann.

Nachteile einer Twitter-Nutzung ergeben sich vor allem für kleine Unternehmen ohne eigene PR-Abteilung aus dem höheren Ressourceneinsatz durch gesteigerten Zeitaufwand. Zudem lauern beim Micro-Blogging Gefahren, denn ein Tweet lässt sich nicht zurückholen. Mangelnde Erfahrung mit den Mechanismen des Web 2.0 sowie eine möglicherweise falsche Herangehensweise an das Medium Twitter kann negative Folgen für die Außendarstellung des Unternehmens haben.

Die kommerzielle Nutzung von Twitter sollte daher gut geplant sein. Im Zweifelsfall kann für Twitter-Anfänger gelten: Weniger ist mehr. In jedem Fall aber nicht vergessen das eigene Firmen-Pseudonym bei Twitter zu sichern, denn sonst tut es jemand anderes und das kann unangenehme Folgen haben. Dies zeigte sich vor Kurzem, als sich ein Fan für Harald-Schmidt ausgab und unter dessen Namen eine Pressekonferenz via Twitter abhielt, einige pikante vermeintliche Interna preisgab und damit unter anderem die Frankfurter Allgemeine und mehrere twitternde Schmidt-Anhänger aufs Kreuz legte.

Fazit: Auf lange Sicht, werden es sich Unternehmen kaum leisten können, Twitter zu ignorieren. Medien-Fachleute sind sich weitestgehend einig darüber, dass die Bedeutung von Twitter für die Unternehmenskommunikation in den nächsten ein bis zwei Jahren stark ansteigen wird. Das Zukunftspotiential, das das Portal in der Wirtschaft besitzt, zeigt sich nicht zuletzt an der Entwicklung der Plattform selbst: demnächst wird Twitter von Unternehmen eine Account-Gebühr verlangen

Wir als Agentur mischen aktiv mit, jeder Frische Fisch twittert für seine Peer-Group und mittlerweile nutzt auch rund die Hälfte unserer Kunden die Krurzbotschaften. Ende Mai schaffte es der Account von zanox sogar in die Top10 der deutschen Twitter-Charts. Die meisten Follower hat im Moment dagegen Parallels – das Unternehmen besitzt zudem gleich mehrere Accounts für verschiedene Sparten im In- und Ausland. Und auch aupeo!, blauarbeit.de, Chocri, deutsche-startups.de, hitflip.de, hitmeister.de, Oxid, smatch.com und Sones twittern sehr engagiert und senden dabei häufig Informationen, die sonst nicht oder erst viel später an die breite Öffentlichkeit kommen.

Es gibt schon erstaunliche Zufälle: Beim Besuch der Leipziger Games Convention fiel mir auf, dass einer unserer PR-Kunden das Produkt eines anderen verwendet:  mySN Schenker-Notebook vernetzte am Messestand innerhalb weniger Sekunden seine Notebooks mySN XMG7 und XMG5 mit der kostenlosen Version der VPN-Software HAMACHI von LogMeIn.

Messebesucher können so im Rennspiel Race Driver GRID von CODEMASTERS gegeneinander antreten und sich von der erstaunlichen Grafikleistung dieser Highend-Notebooks überzeugen.

Für mySN Schenker-Notebook ist die wohl letzte Games Convention am Standort Leipzig ein Heimspiel. Der Hersteller von leistungsstarken Gaming-Notebooks zeigt hier ab heute zwei der weltweit schnellsten Geräte mit Intels Core 2 Extreme X9100 und der Grafikkarte NVIDIA GeForce 9800M GT/GTX sowie seinen ersten Desktop-Gaming-PC: Das mySN XMG5 (15,4 Zoll), das mySN XMG7 (17 Zoll). Schenker ist damit einer der wenigen Hersteller, die Komponenten dieser Leistungsklasse in einem 15,4-Zoll Notebook verbauen.

Gaming-Notebook mySN XMG5

Highend pur: Gaming-Notebook mySN XMG5


GC 2008: Präsentation der GeForce 9800M GTX

Bis zur letzten Minute war unklar, ob die aktuell leistungsstärkste Variante der mobilen NVIDIA-Grafikkarten auf der GC gezeigt werden kann. Doch das erste Sample der neuen GeForce 9800M GTX wurde direkt an den Messestand geliefert, in das mySN XMG7 (17 Zoll) eingebaut und einem ersten Benchmarktest unterzogen. Hier das Ergebnis: 10.525 Punkte im 3Mark06.

Erster Test der GeForce 9800M GTX im mySN XMG7

3Dmark06: Erster Test der GeForce 9800M GTX nach dem Einbau im mySN XMG7.


Feiern am vorletzten Messetag: Hostessen rasten House

Parallel zur Games Convention lädt mySN Schenker-Notebook zur Aftershow-Party in den Club Lagerhof Leipzig. Hostessen, Hosts und Fans knackiger House-Beats erhalten beim Besuch in Halle 3, Stand B30 ihr persönliches Party-Band für freien Eintritt.

Dreimal “sehr gut” und einmal “gut” gab’s für Host Europe im Vergleichstest der Fachzeitschrift c’t. Diese nimmt in Ihrer aktuellen Ausgabe die Sicherheitsfunktionen von zehn Webhostern unter die Lupe. Auch die Frischen Fische gratulieren zu diesem vorbildlichen Angebot :-)

Bereits weit vor dem geplanten Produkt-Launch von Intel und Nvidia gab es
unzählige Meinungen, Gerüchte und sogar erste Testberichte. Am 15. Juli wurden nun endlich die letzten “Geheimnisse” NDA-gerecht gelüftet.

Trotz vieler großer und kleiner Medienstürme war unser Kunde mySN
Schenker-Notebook
in aller Munde – oder besser gesagt in nahezu jeder namhaften Redaktion. Die Ergebnisse der dafür verantwortlichen DPA-Meldung können sich durchaus sehen lassen:

So berichteten unter anderem PC-Welt, N24, die Netzeitung sowie das SFT-Magazin über das neue 17-Zoll Gaming-Notebook mySN XMG7. Sogar Computerbild, Chip, notebookcheck.com und notebookjournal.de interessierten sich für den neuen Gaming-Boliden aus dem Hause Schenker. Auch auf Editorix von “Commander Matting” war eine verlinkte Newsmeldung zu lesen.

Da bleibt uns Fischen nur zu sagen: Gratulation an Schenker – der Produkt-Launch ist gelungen! ;-)

Die Linux Information Systems AG (LIS AG) veröffentlicht heute CoreBiz 3.1. Wichtigste Neuerungen sind der Umstieg auf Ubuntu 8.04 LTS sowie zentrale Managementoptionen für eine rollenbasierte Administration. CoreBiz bietet mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen aufeinander abgestimmte Softwarelösungen für Clustering, Terminalserver, Speicheranbindung, Internet Security, Groupware, CRM, Backup, Client und Office. Was kaum einer weiß: Mit über 300 erfolgreich abgeschlossenen IT-Projekten gehört das 1999 gegründete Unternehmen mit Sitz in München zu den erfahrensten Open-Source-Dienstleistern in Deutschland.

Nachdem ich vor rund 3 Jahren unsere Website auf Griechisch übersetzt hatte, habe ich uns natürlich auch griechische Domains sichern wollen. Damals ein Paradies für Grabber! Wir besitzen zum Beispiel die .gr-Domains für die griechischen Entsprechungen für “Agentur” und “Public Relations” – und natürlich auch für “Frische Fische”.

Da wir dazu einen inländischen Registrar benötigten, hatte ich nach einiger Web-Recherche “Samedia” gewählt. Einen Hoster mit Sitz in Vathy auf der Insel Samos. Dass ich jemals in physischen Kontakt mit Samedia treten würde, hatte ich mir nie vorstellen können. Aber jetzt verschlug es mich auf der Durchreise tatsächlich ein paar Stunden nach Samos, ich fuhr schnell in den Ort des Firmensitzes und da lag der Laden, der mir unbekannterweise immer mal wieder Rechnungen schickt:

Samedia

Leider war gerade Mittagszeit und das Geschäft geschlossen.

21.Mai 2008

Inflation?

Da fällt doch was auf beim Blick auf unsere Homepage heute:

Aber das hat einen guten Grund, immerhin findet gerade das große Partner- und Kundentreffen von Parallels statt, da treten die Meldungen schon mal geballt auf :) . Und Jan meint ja SEO-getunte Meldungen - also keine Inflationsgefahr bei den Fischen ;) .