Kategorie: Humor

Dieser kleine, unbedingt chronologische Abriss der beliebtesten bzw. eindrücklichsten Filme über IT und Tech der letzten 40 (!) Jahre (laut Quora-Umfrage) verrät uns viel über Zukunftsvisionen und -ängste und die tatsächliche Realität. Vor allem lädt er aber zum Schwelgen und vielleicht auch Schmunzeln ein. Wieso? Seht und lest selbst!

Die Anfänge: Colossus (Colossus – The Forbin Project ) (1970)

Mit dem bedeutungsschwangeren Satz „This is the dawning of the age of Colossus“ sprach Regisseur Joseph Sargent eine heute noch leicht wahrnehmbare Unsicherheit direkt an: bringt technologischer Fortschritt nur Gutes? Und haben wir das alle noch in der Hand, wenn wir ihm einmal den Vortritt lassen? Denn die emotionslose Maschinenkreatur Colossus weiß und sieht alles. Orwells Big Brother und Kubricks Space Odyssee lassen grüßen…

YouTube Preview Image

In Kriegsspiele (WarGames) (1983) geht es weitaus weniger philosophisch zu: hier hackt sich ein blutjunger Matthew Broderick in ein vermeintliches Computerspiel mit dem sprechenden Titel „Global Thermo-nuclear War“ ein und löst damit fast den Dritten Weltkrieg aus. Selbstredend gerät auch hier alles außer Kontrolle, er wird der Spionage angeklagt und der Kalte Krieg kommt kurz vor seinem tatsächlichen Ende noch mal ordentlich in Gang.

YouTube Preview Image

Gottseidank befreit von dieser thematisch-historischen Geißel wurden wir spätestens mit Film No. 3, Sneakers – Die Lautlosen von 1992, wo mit Hilfe eines wahrlichen Staraufgebots die Regierung als Drahtzieher und Wurzel alles Bösen entlarvt wird.
Den ganzen Beitrag lesen…

Drei FischeDrei Frische Fische gehen zusammen zum Mittagessen. Alle drei bestellen das gleiche Tagesmenü für je 10 Euro: Kürbissuppe, Spaghetti al dente mit Pesto und zum Dessert Eiscreme mit heißen Himbeeren.

Nach dem Essen wird die Rechnung verlangt und jeder Frische Fisch gibt dem Kellner einen 10-Euro-Schein. Der Kellner geht zum Restaurantchef und gibt ihm das Geld. „Du hast schon wieder vergessen, dass das Tagesmenü als Teambestellung billiger wird und für drei Leute gemeinsam nur 25 Euro kostet“, sagt stirnrunzelnd der Restaurantchef. „Hier hast du 5 Euro, gib sie den Gästen zurück!“

Der Kellner weiß aber nicht, wie er drei Leuten 5 Euro zurückgeben soll und so steckt er flugs 2 Euro in die eigene Tasche und gibt jedem der drei Frischen Fische je 1 Euro zurück.

Wie viel hat nun jeder bezahlt?

10 Euro bezahlt
1 Euro zurückbekommen
= 9 Euro

3 x 9 Euro = 27 Euro
+ 2 Euro in der Tasche des Kellners
= 29 Euro

Wo ist der letzte Euro abgeblieben? Drei Fische

Schwanzhundnase

Das neue Facebookprofil ist da und wie bei allen Änderungen auf Facebook geht es in der Berichterstattung natürlich vor allem um Warnungen bezüglich der Privatsphäre. Natürlich nicht ganz zu unrecht. Wir aber gehen davon aus, dass auf diesem Blog nur Menschen aufschlagen, die sehr (selbst)bewusst mit ihren Daten umgehen und erwachsen genug sind, zu überdenken, was sie mit wem warum teilen möchten und möchten daher lieber mal eine kleine Spielerei aus den Staaten aufgreifen, wie man dank der neuen prominenten Anzeige der Bilder, in denen man getaggt wurde, sein Profil ein wenig aufpimpen kann.

Man nehme dazu fünf zueinander passende Bilder oder teile ein horizontales Bild in 5 einzelne, um so ein ganzheitliches Kopfbild zu basteln.

Bei mir werden zur Zeit die Besucher meines Profils mit einem Scrabble-Hallo begrüßt. Übrigens ein Zeichen, wie sehr ich mich darauf freue, meine Schwestern (große Scrabble-Asse) an Weihnachten mal wieder zu sehen.

Das Verfahren ist ganz einfach. Man lade die Bilder hoch und tagge sich selbst auf diesen Bildern (in umgekehrter Reihenfolge; in meinem Fall also das “H” zuletzt) und lösche die anderen Bilder, in denen man getaggt wurde aus der Kopfbildanzeige, fertig. Für kreative Individualisten, die ein wenig die individuellen myspace-Momente vermissen ein klitzekleiner Trost.

Lustige Ideen können sich jetzt der knallharten Fische-Jury stellen und ein originales SCRABBLE-Spiel gewinnen. Einfach “Kopfbild” gestalten, Screenshot machen und bis zum 24.12.2010 an seb@frische-fische.com senden.

Das offizielle Facebook-Scrabble Spiel gibt es übrigens hier. Mehr über das neue  Facebookprofil lesen kann man u.a. auch bei

Facebookmarketing

Socialmediatoday

PC Welt

Schwindt PR

Spiegel

Netzwelt

Erste Einsendung von Steffen Peschel, der gleich mal ein wenig Werbung für das geplante Dresdner stARTcamp macht. Übrigens eine sehr spannende Geschichte!

Hier sehen wir dafür mal ein Beispiel, wie es aussieht, wenn man sich gerade was hübsches gebastelt hat und einen dann die Freunde beim Saft trinken fotografieren und dann taggen :-)

Heimlicher Favorit bisher ist ja diese liebevolle Weihnachts-Botschaft im Schnee!

Wer bietet mehr?

Sabrina hat uns auch noch was schönes geschickt, leider war die Mail aber im Spamordner gelandet…

Wir haben keinen Adventskalender für unsere Kunden! Aber wir werden versuchen, an allen 24 Tagen ein informatives und unterhaltsames Schmankerl im Blog zu veröffentlichen.*

1. Ihr Presseverteiler besteht nur aus Faxnummern.
2. Auf Pressefotos hat der Chef die rechte Hand am Kinn und den Zeigefinger an der Wange.
3. Facebook? Nein danke. Sie wollen keine Fans, sie wollen Kunden.
4. Ihr letztes Presse-Interview war mit der Schülerzeitung Ihrer Tochter.
5. Produkttests erlauben Sie nur im Beisein des Firmenanwalts.
6. Social Media? So schlecht geht es ihnen nun auch nicht.
7. Wenn sie sich selbst googeln, ist der erste Treffer: “Was wurde eigentlich aus…?”
8. Sie fragen sich, worüber die Verlagsbranche eigentlich klagt, Sie zahlen schließlich für jeden Artikel über Ihr Unternehmen gutes Geld.
9. Twitter?
10. Sie denken bei Public Relations nur an Sex in der Fußgängerzone.

*Außer der Reihe: Sie machen gerne große Versprechungen, die sie später nicht halten.

Wenn ich bei Kunden oder auf Veranstaltungen Twitter-Workshops halte, dann fällt in 100% der Fälle irgendwann der Satz: „Und was soll ich dort schreiben?“

Wenn ich den einen oder anderen dann von Twitter überzeugt habe (kommt vor) und ich mit diesen Kunden oder Freunden einen Twitter-Account aufsetze, kommt ebenfalls in 100% der Fälle irgendwann der Punkt, an dem ein hinreichendes Strategiepapier erstellt wurde, die wichtigsten Keywords und Infoquellen für die Startphase definiert wurden, das Profil eingerichtet und gestaltet ist und die Zeit reif ist für den ersten Tweet!

In 100% der Fälle kommt dann ein angespanntes, atemloses, eher an den Schützen als an den Torwart vorm Elfmeter erinnerndes: „Und nun?“

Und weil mir das gerade erst vor wenigen Tagen wieder so ging, habe ich mir mal den kleinen Spaß gemacht, einige ganz frühe Tweets von bekannten oder unbekannten Twitterern zusammen zu tragen. Die Auswahl und die Reihenfolge erfolgte weder per Zufall noch durch System. Ich hab mich einfach ein wenig treiben lassen.

@saschalobo am 08.05.2007 „Prokrastinieren“.

Ich schiebe es mal auf, diesen Tweet zu kommentieren….

@dieternuhr am 28.06.2009 So, jetzt wird gewitschert, erstmal auf Probe. Wichtige Nachricht: Michael Jackson ist verstorben.

Die Generalprobe muss man versauen, damit die Premiere gut wird, sagt man. Dieter Nuhr gibt dem Recht. Einer seiner wenigen “schlechten” Tweets überhaupt…

@frischefische am 27.06.2009 Herzliches Willkommen an alle, die mehr am professionellen Teil meines Lebens teilhaben wollen!

Der Twitterfisch ist bei uns bis heute Chefsache. Da darf der Pluralfisch singularisieren.

@spreeblick am 08.04.2007 re:publica, re:publica, re:publica.

Ehrlich gesagt auch nicht so der ganz, ganz große Wurf! Aber überraschenderweise dennoch oft kopiert.

@safttante am 24.03.2007 dies und das

Kann man so machen! Dies oder das kann man vielleicht optimieren. Muss man aber nicht.

@klauseck am 13.07.2007 Meine ersten Schritte in die Twitter-Welt erinnern mich stark an den Dadaismus oder geht es doch in Richtung Poety Slam…

Wo ist der Unterschied? Ich frage für einen Freund!

@talkabout am 14.08.2008 was ist bloß an twitter dran? tknuewer fährt rauf ab. Mal schauen, jetzt fang ich auch einfach mal an!

Und genau sieben Tage später:

So ganz überzeugt mich twitter nicht. Beispiel tknuwer: Der Mann hat (normalerweise) Wichtiges zu sagen. Hier ist es eher belanglos.

Das dürfte er (normalerweise) mittlerweile etwas anders sehen.

@sachark: am 12.02.2008 ... ist nun doch bei twitter gelandet.

Na ein Glück!

@HolgerSchmidt: fragt sich, ob es Bedarf an einem twitternden Netzökonomen gibt?

@kristinakoehler: Will jetzt auch twittern. Bin gespannt, ob es Spaß macht!

@sixtus: Testing Twitter… (check, one, two, check, beeeeeep)

Immerhin genial genug, um später in der Überschrift eines Blogbeitrags zu landen :-)

Und mein erstes Mal? Nun ja, nicht ganz mein erstes Mal (zwischen den Zeilen zu lesen), aber irgendwie doch :-)

Irgendwann Anfang 2009 schrieb ich (@salvaDDor) einhundertvierzig zeichen sind genug um sich richtig auszumüllen. jetzt auch privat

Stellt sich zwar die Frage, was heutzutage noch privat ist und warum ich so destruktiv drauf war, aber am Ende ist die Antwort darauf auch einfach zu privat.

Und die Moral von der Geschicht?
Lange Grübeln lohnt sich nicht!
Nimm den ersten Tweet nicht so genau,
liest doch eh noch keine Sau!
Und wenns Jahre später einer tut,
findet er es eher gut,
was nach vielen harten Tagen
Du auf Twitter hast zu sagen

PS: Auf Scattered.de ist man der viel spannenderen Frage nachgegangen, was denn der erste Tweet überhaupt war!

Was war Euer erster Tweet? (Im Zweifel könnt Ihr hier schauen)

Achso! Der hier musste einfach noch kommen:

17.Juni 2009

Der sächsische Dialekt

Wer diese urtypische Landessprache vermisst, findet ab heute hier unser Blog in der sächsischen Mundart.

Habe neulich meine Festplatte gesäubert und bin dabei auf humoristische Juwele aus dem Jahr 1999 gestossen. Damals, in der Zeit nach HB-Männchen und Ariel-Clementine, aber noch lange vor der Erfindung von Social Networks wie studidoo.de, haben sich die “Arbeiter der Stirn” gerne Erbauliches per E-Mail-Kettenbrief zukommen lassen. Darunter auch das nachfolgende Schreiben einer verzweifelten Kundin an das Customer-Care-Center samt deren Antwort:

Lieber Kundendienst,

Letztes Jahr habe ich ein Update von Fester-Freund 5.0 auf Ehemann 1.0 gefahren. Nun ist mir aufgefallen, dass das neue Programm einige unerwartete Änderungen in wichtigen Modulen vornahm. Dabei wurde wohl der Zugang zu Blumen- und Edelstein-Anwendungen, der unter Fester-Freund 5.0 makellos funktionierte, stark eingeschränkt.
Außerdem hat Ehemann 1.0 viele andere wertvolle Programme de-installiert (darunter Romantik 9.9), wohingegen unerwünschte Programme wie Fussball- Bundesliga 4.5 oder Formel 1 einfach installiert wurden. Konversation 8.0 lässt sich nicht mehr starten und Küchenarbeit 2.6 verursacht einen totalen Systemabsturz. Ich habe Nörgeln 5.3 ausprobiert, um die Probleme zu beseitigen, aber ohne Erfolg.
Mit verzweifelten Grüssen.

————

Liebe Verzweifelte,

bitte denken Sie daran: Fester-Freund 5.0 ist ein Unterhaltungs-Programm, während Ehemann 1.0 ein Betriebssystem ist! Versuchen Sie es bitte einmal mit dem Befehl: C:\ICH DACHTE DU LIEBST MICH und installieren Sie Tränen 6.2. Ehemann 1.0 sollte dann automatisch die Anwendungen Schuldig 3.0 und Blumen 7.0 ausführen. Vorsicht: zu häufige oder regelmäßige Anwendung resetet Ehemann 1.0 in den Default-Modus von Launige-Stille 2.5, Happyhour 7.0 und Bier 6.1. Bier 6.1 wurde eigentlich als Patch entwickelt, fügt Ehemann 1.0 allerdings einen weitere Bug hinzu: Es ruft während der Prozessor-Idle-Time die Funktion laut_schnarchen() in einem geschützten Hauptspeicherbereich auf. Installieren Sie auf KEINEN Fall Schwiegermutter 1.0 oder ein anderes X.X-Freund-Programm. Diese Programme werden nicht unterstützt und führen zum Systemcrash. Insgesamt ist Ehemann 1.0 ein hervorragendes Betriebssystem. Aber es hat eine begrenzte Speicherkapazität und kann neue Applikationen nur sehr langsam installieren. Erwägen Sie den Erwerb unserer Middle-Ware, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ich persönlich empfehle Ihnen die Software Heißes-Essen 3.0 und Damenunterwäsche 5.3.
Ihr Kundendienst
————

Ist das heute eigentlich auch noch witzig — oder einfach nur noch peinlich ?

Seiten: Früher 1 2 3 Älter
Seiten: Früher 1 2 3 Älter