Nicht jede Pressemitteilung widmet sich einem Meilenstein der Welt- oder Computergeschichte, an die die Menschheit lange zurückdenken wird. Drum wundern wir uns immer wieder gerne, wenn im Web mal wieder eine “Revolution” ausgebrochen ist, an die eine Woche (geschweige denn ein Jahr) später schon vergessen ist.
Bueno, drum sind wir da sehr zurückhaltend, haben für Parallels 3.0 mit seiner Virtualisierung allerdings schon den etwas größeren Hammer rausgeholt. Im Sommer letzten Jahres konnten die Mac-User sich über die beste Virtualisierung freuen, sie kam von Parallels und führte mit dem Coherence-Modus und SmartSelect eine so elegante und nahtlose Verzahnung der einst so verfeindeten Welt vor, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Windows-Programme erscheinen seitdem auf Intel-Macs wie normale Mac-Programme auf dem Mac-Desktop, man muss beim Wechsel zu einer Anwendung den Mac nicht mehr neustarten. Bis Juli hat Parallels so über eine Million Nutzer gewonnen, inzwischen sind es sogar noch 50% mehr, also 1,5 Millionen.

Virtualisierung visualisiert.
Jetzt hat Parallels mit der vierten Version (hier unsere Meldung dazu) seine Rolle als Technologie- und Innovationsführer überaus beeindruckend dargelegt und mächtige neue Features vorgestellt. Der adaptive Hypervisor und die neu geschriebene Virtualisierungs-Engine sorgen für neue Performance-Rekorde für alle, Laptop-Nutzer freuen sich über eine ca. 20% höhere Batterielaufzeit, Entwickler über 64-bit-, Skripting- und 8-Wege-SMP-Support.
Großartig schon der Eindruck beim Pressefrühstück letzte Woche in München. Die Journalisten vor Ort zeigten sich bei der Live-Demo sehr zufrieden, fast alle Fragen wurden mit “Ja, das geht jetzt auch” beantwortet. Nach dem Launch Anfang dieser Woche zeigen jetzt erste Tester höchst erfreut, wie zum Beispiel der Standard aus Österreich oder Macnotes und AP aus Deutschland berichten.
Wir haben das schöne Gefühl, das sich die gute und umfangreiche Vorbereitung vollauf gelohnt hat.
[Update] Mittlerweile hat Parallels ein Video (Flash) veröffentlicht, das die neuen Features zeigt, sehr beeindruckend.
Das Livemusik-Portal Concert Online hat heute seine Zusammenarbeit mit JKP, dem Plattenlabel der Düsseldorfer Punk-Band, Die Toten Hosen, publik gemacht. Das ist natürlich an sich schon ein Hingucker, weil derzeit alle Welt über die neue Platte der Hosen, die dazugehörige „machmalauter“-Tour und nicht zuletzt über Campinos Filmdebut in Wim Wenders Streifen „Palermo Shooting“ spricht.

Direkt nach Konzertende eines jeden Hosen-Gigs verkauft Concert Online seine „Concert Sticks“, das sind USB-Speicher im Schlüsselanhängerformat mit 1 Gigabyte Volumen, auf denen eine Aufnahme aller Stücke und Zugaben abgelegt ist.
Der Kölner Internet-Startup hat mit dieser Kooperation zum einen mal wieder sein goldenes Händchen bei der Auswahl seiner Partner unter Beweis gestellt, was natürlich kein Zufall ist, sondern vielmehr zeigt, dass Branchenkenntnis und Stallgeruch auch im E-Commerce unerlässlich sind.
Zum anderen wird Concert Online mit dieser Partnerschaft seinen analogen Vertriebskanal vermutlich weiter stärken, da etliche Hosen-Fans, was sich Anhand der Reaktionen in den Fan-Foren schon jetzt ablesen lässt, einen Live-Mitschnitt „ihres Konzerts“ inklusive Zugaben auf einem USB-Stick erwerben werden.
Concert Online hat mit seiner dualen Vertriebsstrategie, also dem Online-Verkauf von Livemusik-Inhalten über den Web-Shop und den Offline-Verkauf am Merchendise-Stand nach einem Konzert, ein Modell kreiert, das nicht nur von der Musikbranche interessiert beobachtet wird. Vor dem Hintergrund sich verknappender Finanzierungsmittel werden sich viele Internet-Unternehmen in Zukunft wieder verstärkt an ihrer Profitabilität messen lassen müssen, was funktionierenden Geschäftsmodellen, wie dem von Concert Online, zu gute kommen könnte.
Dank des kürzlich gestarteten Portals steuerberaten.de dürfen wir neben Online-Banking und Online-Apotheking nun auch die Steuerbranche endlich im Internet-Zeitalter willkommen heißen. Ob Unternehmer, gemeinnütziger Verein oder 3-köpfige Familie: steuerberaten.de stellt denjenigen, die ihre Steuerbelange selbst in die Hand nehmen, einen umfangreichen kostenfreien ‚Do-it-yourself’-Bereich zur Verfügung – mit Videos, Sprachführung, Software-Tools usw.

Wer seine Steuervorgänge lieber in Experten-Hände geben möchte, kann dank ‚Steuer-Factory’ die Kosten seines individuellen Beratungsfalls bereits vorab und vollkommen anonym mittels Kalkulator errechnen. Das selbst-erklärende Video scheint Kult-Charakter zu haben und lässt sich sogar schon bei youtube finden.