Wie bereits einige Kollegen wissen, sitze ich auch abseits der Arbeitszeit am heimischen PC und stromere in diversen Online-Welten umher, auch in der Welt der Kriegskunst (World of Warcraft) habe ich quasi mein Zelt aufgeschlagen und ziehe als Druidin mit Freunden, aber auch mir unbekannten Mitspielern gegen die bösen Mächte in den Kampf.

Deswegen hat die aktuelle Debatte um Killerspiele auch meine volle Aufmerksamkeit, denn gerade Ego-Shooter und Online-Spiele stehen stark unter Beschuss, sie würden seelische Schäden und Süchte hervorrufen. Gern pauschalisieren Medien und zeigen uns Einzelbeispiele dauerspielender Jugendlicher, die die Schule außer Acht und ihre realen Freunde links liegen lassen und jedes Mal, wenn sich Jugendliche abseits der Legalität bewegen, wird die Ursache nur allzu rasch in den PC-Spielen gesucht.
Einfach ist das schon. Ego-Shooter befassen sich mit dem Töten anderer Charaktere, aber eben nicht nur. Es geht um Taktik, das Ausleben von Gefühlen, die Flucht aus der Realität oder einfach nur um den Spaß am Spiel. World of Warcraft bedeutet für mich einfach Abschalten und sich in eine Fantasiereise zu begeben, in der das Gute das Böse besiegen kann; in der es immer eine Lösung gibt. Es bedeutet Team- und Fairplay, Spaß und intelligenter Einsatz meiner Fähigkeiten.
Studien mit dem Thema des Einflusses der Gewaltdarstellung in den Medien auf Kinder und Jugendliche befassen, gibt es viele. Das stellte ich schon während meines Studiums fest, als ich zu diesem Thema eine meiner Hauptprüfungen ablegte. Der Grundtenor ist aber, dass es keinen gibt. Keine Studie kann hinreichend beweisen, dass nur der Faktor Gewalt im Fernsehen oder Gewalt im Computerspiel einzig die Auslöser für illegale Taten sind. Einig ist man sich nur darüber, dass ein Zusammenspiel vieler Faktoren wie soziales Umfeld, Erziehung, Schule, Medienkonsum usw. einen Einfluss auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen haben.
Kurzsichtigkeit und Vorurteile sind in dieser Debatte nicht angebracht und führen auch zu keinen Ergebnissen, außer das eine Branche als der Buhmann an den Pranger gestellt wird.
Die Debatte um, unter dem schrecklichen Begriff Killerspiele zusammengefasste Computerspiele nach dem Amoklauf von Winnenden, nimmt auch nach der Ansicht unserer Kunden immer seltsamere Formen an. Die Reflexe der Medien: Amoklauf = KIllerspiel = Verbot funktionieren einwandfrei. Aber, führt die Debatte auch in die richtige Richtung?
Die taz sticht mit einem die Debatte kritisch beleuchtenden Artikel positiv hervor:
“In der offiziellen Ankündigung dieser wichtigen Sendung (Phoenix Expertenrunde) ist allen Ernstes von “ ,Ego-Shootern’ wie ,World Of Warcraft‘ ” die Rede. Schon klar. Diskutieren die Experten demnächst auch über “Pornofilme wie ,Bambi‘ ”?”
Hitmeister.de, ein Medienmarktplatz der auch FSK18-Artikel verkauft, hat jetzt ebenfalls auf die groteske Debatte reagiert und einen anderen Gedankengang ins Spiel gebracht:
“Wir müssen die richtigen Schlüsse ziehen: Wir sollten alle dafür Sorge tragen, dass solche Täter beispielsweise nicht weiterhin im Internet als Helden gefeiert werden und die Medien tagelang kein anderes Thema mehr kennen.” (Quelle: Onlinewelten)
Bei Hitmeister.de läuft der Jugendschutz übrigens streng nach gesetzlichen Vorgaben. Über das so genannte PostIdent-Verfahren können sich Volljährige mittels Ausweiskontrolle für den FSK18-Bereich bei Hitmeister freischalten lassen. Der Versand gekaufter Artikel erfolgt überdies nur per Einschreiben mit persönlicher Abgabe.
Wirksame Kontrolle statt Verbot – das ist der Weg, den Hitmeister.de eingeschlagen hat. Und, natürlich: Es wird dort im geschützten Bereich auch weiterhin Ego-Shooter und Co. zu kaufen geben. “Pornofilme wie Bambi” wird es allerdings auch künftig im frei zugänglichen Bereich geben, hier beispielsweise im Bambi Doppelpack…
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat Batterien so verändert, dass sie sich binnen Sekunden aufladen. Der Prozess ist bis zu 36 mal schneller als bisher. Eine kleine Batterie bräuchte nur noch zehn bis 20 Sekunden an die Steckdose anstatt sechs Minuten. Die neue super Batterie könnte die Handy- und Auto-Industrie komplett umkrempeln – auch unser Leben würde sich verändern.
Auto an die Steckdose und los
Das Handy könnte aufgeladen werden, während man sich am Morgen die Schuhe anzieht. Um das Notebook aufzuladen, müsste man nie mehr Ort und Zeit arrangieren. Vergessen, den Laptop über Nacht an die Steckdose zu stecken obwohl eine Out-Door-Präsi ansteht? Keinen Stress! Der Laptop lädt sich auf, während Du Deinen Morgenkaffee genießt.
Und natürlich könnten die Super-Batterien die auch die Entwicklung der akkugetriebenen Autos vorantreiben. Bisher dauert das Aufladen sechs bis acht Stunden, in Zukunft könnte es innerhalb von fünf Minuten erledigt sein. Bedeutet das etwa, auf unseren Straßen wird es eines Tages reine Elektro-Autos geben?
Wie die Forscher im Journal “Nature” schreiben, sind die Batterien mit einem glasähnlichen Lithium-Phosphat-Film überzogen, dadurch können die Ionen schneller transportiert werden. Einmal aufgeladen, halten die Turbobatterien genau so lange, wie die bisherigen. Zudem ermüden sie nicht so schnell. Die Produktionskosten dürften die bisherigen nicht überschreiten, da die Herstellung nicht sehr Aufwendig sei.
MIT kündigte an, die Batterien kommen in zwei bis drei Jahren auf den Markt.
In diesem Jahr fällt die CeBIT (3.-8. März) auf den Frauentag (8. März). Im vergangenen Jahr fanden beide Events erstmals gleichzeitig statt (CeBIT 2008: 4.-9. März). Zwei Jahre in Folge CeBIT und Frauentag? Ob das etwas zu bedeuten hat?
Wir sagen ja. Denn nach einer aktuellen Umfrage in unseren Reihen schaffen es immer mehr Frauen an die Spitze eines IT-Unternehmens. Ja genau, eines IT-Unternehmens – dort wo es früher nur Brille tragende Männer gab; seit Carly Fiorina (Ex-HP CEO), Marissa Mayer (Google Vice President) und Meg Whitman (Ex-Ebay CEO) ist das jedoch vorbei. Und die CeBIT feiert Frauentag.
In Deutschland sitzt in jedem fünften Chefsessel eine Frau. Laut Statistischem Bundesamt gibt es rund 800.000 davon, 650.000 für Männer, 170.000 für Frauen. Ein Blick in das Kundenportfolio der Frischen Fische zeigt: Dieser Trend gilt auch in der IT. 20 Prozent aller Unternehmen, die wir betreuen, werden von einer Frau geleitet. Beim Softwareentwickler digitronic, beispielsweise, ist es Sabrina Wilhelmi. Claudia Gharavi sitzt beim Rechenzentrumsbetreiber MESH ganz oben. Bei der Onlineplattform Studidoo führt Sarah Steinwachs die Geschäfte. Zu Recht feiert die CeBIT Frauentag.
„Einige sind anfangs erstaunt, denn sie erwarten keine Frau als Geschäftsführerin, schon gar nicht in der IT“, sagt eine unserer Kundinnen. „Aber es ist die perfekte Grundlage, um in ein Gespräch einzusteigen.” Eine andere ergänzt: „Bei Anfragen und Problemen kontaktieren mich die Geschäftspartner direkt. Das zeigt mir, dass sie mich insbesondere als Frau in der Branche ernst nehmen.“
Und das sollten Sie auch, meine Herren. Legen Sie die CeBIT im kommenden Jahr ruhig wieder auf den Frauentag, es gibt schließlich etwas zu feiern.