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	<title>Frische Fische Agentur-Blog</title>
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	<description>Agentur-Blog</description>
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		<title>Radball, Feldhandball, Fierljeppen: Sportives Storytelling für ihren Marketingmix</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[erlebnismarketing]]></category>
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		<category><![CDATA[sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Erlebnisgesellschaft stellt Marketingverantwortliche vor große Herausforderungen, denn längst leben nicht mehr nur Jugendliche nach der Devise „Wo ist am meisten los?“. Untersuchungen zeigen, dass das Segment der Erlebniskäufer nahezu die Hälfte der Bevölkerung umfasst und klassische Werbeformen von potenziellen Kunden immer weniger wahrgenommen werden. Marken benötigen daher ein Erlebnisprofil. Ein solches Profil selektiert Zielgruppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tv-aldekerk.de/images/content/mannschaftsspiele/feldhandball/feldhandball.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.tv-aldekerk.de/images/content/mannschaftsspiele/feldhandball/feldhandball.jpg" alt="" width="130" height="175" /></a>Unsere Erlebnisgesellschaft stellt Marketingverantwortliche vor große Herausforderungen, denn längst leben nicht mehr nur Jugendliche nach der Devise „Wo ist am meisten los?“. Untersuchungen zeigen, dass das Segment der Erlebniskäufer nahezu die Hälfte der Bevölkerung umfasst und klassische Werbeformen von potenziellen Kunden immer weniger wahrgenommen werden. Marken benötigen daher ein Erlebnisprofil. Ein solches Profil selektiert Zielgruppen nicht nach soziodemographischen Kriterien, sondern nach Lifestyle-Merkmalen und weist den Weg für die Planung weiterer Marketingmittel. Big Player bauen auf Themenparks und eindrucksvolle Großevents. Aber auch mit geringem Budget kann man durch unkonventionelle Ansätze und im Internet sehr viel erreichen. Zum Beispiel, in dem man sein Engagement auf <strong>außergewöhnliche oder vergessen Sportarten</strong> und Events ausweitet, mit denen man aus der Masse klar hervorsticht und die ein kontinuierliches crossmediales Storytelling erlauben.</p>
<p><strong>Urban Radball</strong></p>
<p>Einem Helm-Produzenten haben wir zum Beispiel mal empfohlen, auf eine Urband Radball Variante zu setzen. Schade, dass der Kunde sich damals dann doch gegen den geplanten großen Markeneintritt in Deutschland entschieden hat und unsere Idee seitdem in der Schublade verwaist. Der Clip &#8220;<em>Die Weltbesten beim Preis des schwarzen Diamanten</em>&#8221; zeigt auch, welche harten Weg Sportjournalisten (früher?) gehen mussten <img src='http://blog.frische-fische.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/radball-feldhandball-fierljeppen-sportives-storytelling-fur-ihren-marketingmix/3608/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Feldhandball &#8211; Ein Gigant wartet auf sein Comeback</strong></p>
<p>Ebenfalls völlig unverständlich ist mir, warum Feldhandball keine Rolle mehr spielt in der (deutschen?) Sportlandschaft. ein unglaublich schneller, dynamischer und spannender Sport mit viel Tradition. Geeignet zum Beispiel, um in Städteduellen (Leipzig Auswahl vs Dresden Auswahl) die großen Arenen in der Sommerpause der Profikicker zu füllen.</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/radball-feldhandball-fierljeppen-sportives-storytelling-fur-ihren-marketingmix/3608/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Fierljeppen &#8211; Spring, spring über deinen Kanal&#8230; </strong></p>
<p>Auch aus dem holländischen &#8220;Fierljeppen&#8221; ließe sich bestimmt an der einen oder anderen Stelle was machen:</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/radball-feldhandball-fierljeppen-sportives-storytelling-fur-ihren-marketingmix/3608/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Auch ein nationales engagement bei Seifenkistenrennen könnte sich auszahlen, auch wenn Red Bull da teilweise schon <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pt0_vHUyxNc" target="_blank">am Start</a> ist. Aber eben nur teilweise&#8230;Das <a href="https://www.facebook.com/SaloppeSeifenKistenRennennen" target="_blank">Saloppe Grand Prix</a> in Dresden freut sich jedenfalls sicher über interessierte Partner (Sponsoren wie Renn-Teams).</p>
<p>Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende und bin gespannt auf Eure Ideen, welche Sportarten man im Marketing einsetzen sollte.</p>
<p>Bildquelle: <a href="http://www.tv-aldekerk.de/" target="_blank">TV Aldekerk</a></p>
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		<title>Facebook-Performance als Wahlprognose? Ein experimenteller Blick auf den NRW-Wahlkampf im Social Web</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatten in NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, 13,2 Millionen Wahlberechtigte die Wahl. Die CDU muss ordentlich einstecken, die FDP kann sich gegenüber der Wahl von 2010 verbessern, die Linken fliegen raus, die Piraten ziehen in den Landtag ein und Rot-Grün bekommt zusammen die Mehrheit der Stimmen (Ergebnisse im Detail). Die Ergebnisse bei der „kleinen Bundestagswahl“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatten in NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, 13,2 Millionen Wahlberechtigte die Wahl. Die CDU muss ordentlich einstecken, die FDP kann sich gegenüber der Wahl von 2010 verbessern, die Linken fliegen raus, die Piraten ziehen in den Landtag ein und Rot-Grün bekommt zusammen die Mehrheit der Stimmen (<a href="http://stat.tagesschau.de/wahlen/2012-05-13-LT-DE-NW/" target="_blank">Ergebnisse im Detail</a>).</p>
<p>Die Ergebnisse bei der „kleinen Bundestagswahl“ werden häufig als richtungsweisend für den Bundestrend gesehen. Zudem spielt der Wahlkampf im Social Web eine immer größere Rolle – besonders im Bezug auf die Erst- und Jungwähler, die sich in sozialen Netzwerken im Internet zu Hause fühlen. Aus diesem Grund lohnt sich eine kleine Analyse der Facebookseiten von Parteien und Politikern in NRW.</p>
<p>Doch was sagt die Facebook-Performance eigentlich aus über die politische Stimmung? Dienen entsprechende Kennzahlen – wie etwa Umfragewerte – möglicherweise als Wahlprognose? Der Aufschwung bei der FDP, der Siegeszug der Piraten, das Scheitern der Linken und die schwache Leistung der CDU zeichneten sich jedenfalls schon bei Facebook ab …</p>
<p><strong><br />
Wie sind die Parteien im Social Web aufgestellt?</strong><br />
<span id="more-3580"></span><br />
Klar – die Facebookseiten sollte nicht losgelöst von anderen Präsenzen und besonders nicht kontextfrei betrachtet werden. Schließlich gibt’s ja noch Twitter, Blogs oder herkömmliche Webseiten sowie jede Menge andere Faktoren, die ein Wahlergebnis beeinflussen können. Aber spannend ist ein fokussierter Blick schon!</p>
<p>Die Piraten können mit <a href="http://twitter.com/piratennrw" target="_blank">ihren Tweets</a> beispielsweise das größte Publikum (knapp 22.000 Follower, Stand 13.5.) und damit wesentlich mehr Menschen als auf ihrer Facebookseite erreichen. Dann kommt eine Weile nix – <a href="http://twitter.com/gruenenrw" target="_blank">die Grünen</a> haben ca. 4.600 Follower, die <a href="http://twitter.com/spd_fraktion_nw" target="_blank">SPD</a> 3.800, die <a href="http://twitter.com/fdp_nrw" target="_blank">FDP</a> 2.500, die <a href="http://twitter.com/DieLinkeNRW" target="_blank">Linken</a> 1.500 und die relativ inaktive <a href="http://twitter.com/cdu_nrw" target="_blank">CDU</a> nur knapp 1.000. Einige Spitzenkandidaten twittern auch selbst oder lassen twittern. <a href="http://twitter.com/C_Lindner" target="_blank">Christian Lindner</a> hat hier mit 8.200 Followern die größte Gefolgschaft. Der bisherigen Ministerpräsidentin <a href="http://twitter.com/hannelorekraft" target="_blank">Hannelore Kraft</a> folgen 4.700 und dem Spitzenkandidaten der Piraten Joachim Paul (aka <a href="http://twitter.com/nick_haflinger" target="_blank">Nick Haflinger</a>) 2.900. Norbert Röttgen (CDU), Sylvia Löhrmann (Grüne) und Katharina Schwabedissen (Linke) besitzen kein seperates Twitterprofil. Doch aus der Reichweite der Tweets eine Wahlprognose zu erstellen wäre abenteuerlich – obwohl man schon hier viel hineininterpretieren könnte.</p>
<p>Bei Facebook lassen sich aber auch Parallelen feststellen: So haben die Spitzenkandidatinnen von Grüne und Linke keine eigene Facebookseite – nur die Parteien. Ein personalisierter Wahlkampf wie bei SPD, CDU und FDP fand hier also nicht statt – übrigens genauso wenig wie bei den Piraten. Neben der Wahlkampfseite <a href="http://www.facebook.com/WirHabenDieKraft2012" target="_blank">„Wir haben die Kraft 2012“</a>, positionierte sich die NRW-SPD vor allem mit <a href="http://www.facebook.com/hannelorekraft" target="_blank">Hannelore Kraft und ihrer Seite bei Facebook</a>. Auch bei den Liberalen wahlkämpfte Lindner auf <a href="http://www.facebook.com/lindner.christian" target="_blank">seiner eigenen Seite</a> und die Partei parallel dazu auf der <a href="http://www.facebook.com/fdpnrw" target="_blank">FDP-Seite</a>. Die gleiche Aufstellung wählte auch die CDU: Einerseits die <a href="http://www.facebook.com/NorbertRoettgen" target="_blank">Facebookseite von Röttgen</a>, andererseits die <a href="http://www.facebook.com/CDUnrw" target="_blank">Seite der Partei</a>. Jeweils nur eine Parteiseite nutzten – wie bereits erwähnt – <a href="http://www.facebook.com/dielinke.nrw" target="_blank">Linke</a>, <a href="http://www.facebook.com/gruenenrw" target="_blank">Grüne</a> und <a href="http://www.facebook.com/PiratenparteiNRW" target="_blank">Piraten</a>.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Performance der Spitzenkandidaten bei Facebook: Lindner hatte die Nase vorn</strong></p>
<p>Zurück zur Ausgangsfrage: Ist die Qualität der Performance bei Facebook ein Hinweis auf das anstehende Wahlergebnis? Dass die reine Fanzahl einer Facebookseite nicht die wichtigste Kennzahl sein kann, sollte eigentlich keiner großen Erklärung bedürfen. Das Fanwachstum während des Wahlkampfes hingegen gibt da schon etwas mehr Aufschluss über die politische Anziehungskraft. So konnte Lindner die Anzahl der Fans auf seiner Seite zwischen 14. April und 12. Mai (4 Wochen) von 8.508 auf 10.457 erhöhen – ein Wachstum von knapp 23%. Bei Kraft betrug das Wachstum knapp 15% (von 13.504 auf 15.517 Fans) und bei Röttgen 14,5% (von 3.554 auf 4.069 Fans) (Quelle mit Fanzahlen: <a href="http://afb.st/J9ZJp7" target="_blank">Allfacebook Stats</a>). Allein die Popularität von Lindner verhalf der FDP in NRW zu ihrem Erfolg. Und den konnte man bei der Entwicklung der Facebookseite zum Teil schon ablesen.<strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Performance der Parteien bei Facebook: Piraten und FDP mit größten Zuwächsen</strong></p>
<p>Auch bei den Parteiseiten konnte die FDP ordentlich zulegen: Die Fanzahl konnte im gleichen Zeitraum um 16% erhöht werden. Nur die Piraten konnten das mit knapp 63% noch toppen. Die Grünen (10%) verzeichneten moderate, die SPD (15%) ebenfalls satte Gewinne. Der Misserfolg von CDU und vor allem Linke war auch hier abzusehen. Die CDU konnte ihre Fanbase lediglich um 6%, die Linke nur um 2% erhöhen (Quelle mit Fanzahlen: <a href="http://afb.st/LGcC7h" target="_blank">Allfacebook Stats</a>).</p>
<p>Schaut man sich diese Entwicklung noch einmal als Diagramm an, dann waren <a href="http://afb.st/Ja4H5c" target="_blank">diese Tendenzen</a> nicht erst am 12. Mai zu erkennen:</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.frische-fische.com/facebook-performance-als-wahlprognose-ein-experimenteller-blick-auf-den-nrw-wahlkampf-im-social-web/3580/fanwachstum_parteien/" rel="attachment wp-att-3586" target="_blank"><img title="Fanwachstum der Parteien in NRW während des Wahlkampfs" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/05/Fanwachstum_Parteien-300x142.jpg" alt="Fanwachstum der Parteien in NRW während des Wahlkampfs" width="300" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Fanwachstum der Parteien in NRW während des Wahlkampfs (Quelle: http://afb.st/Ja4H5c)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kennzahlen für die Facebook-Performance</strong></p>
<p>Das Fanwachstum ist natürlich nicht die einzige Kennzahl, die etwas über die Performance bei Facebook aussagt. Auch die Interaktionsrate kann Aufschluss über die Qualität der veröffentlichten Beiträge geben, denn diese gibt an, wieviele Likes und Kommentare es prozentual pro Beitrag und Fan gab. Auch hier lag die <a href="http://afb.st/JbCVij">FDP vorn und die Linke hinten</a>. Doch die Interpretation dieser Kennzahl ist problematisch. Welche Tonalität besaßen die Kommentare? Wieviele veröffentlichte Beiträge gab es im betrachteten Zeitraum? Gibt es außergewöhnliche Peaks (wie etwa bei <a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10150734240590349&amp;id=28595910348">diesem Beitrag</a>)? Hier muss also schon sehr genau hingeschaut werden, wie die entsprechenden Werte zustande kommen. Dennoch kann man sagen, dass eine höhere Interaktionsrate zumindest ein Indikator für größere Relevanz darstellt.</p>
<p>Und dann gibt es ja noch die Angabe „Personen, die darüber sprechen“. Auch hier sollte man vorsichtig bei der Interpretation sein. Denn dieser Wert wird nicht nur durch die Anzahl der Likes und Kommentare bestimmt, sondern beispielsweise auch durch die Teilnahme an von der Seite angelegten Veranstaltungen. So wurde beispielsweise die Facebook-Veranstaltung <a href="https://www.facebook.com/events/151578581637083/">„Landtagswahl in NRW“</a>, bei der etwa 17.500 Nutzer zusagten, am 15. April von der Seite von Hannelore Kraft angelegt. Die Zahl zu „Personen, die darüber sprechen“ schnellte dadurch in die Höhe (siehe <a href="http://afb.st/JMy9fD">Allfacebook Stats</a>) – obwohl vielleicht nicht nur SPD-Wähler bei dieser Veranstaltung zusagten. Allerdings war der Wert hier beispielsweise bei Lindner und vor allem bei Kraft dauerhaft höher als bei Röttgen. Auch bei den Parteiseiten lagen <a href="http://afb.st/JJuMmj">SPD, Piraten und FDP vorn</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit: Die Performance im Social Web als Korrektiv zu den Umfragewerten</strong></p>
<p>Selbstverständlich sind die hier angeführten quantitativen Erhebungen nicht mit Umfragen zu vergleichen. Doch auch die <a href="http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/nrw.htm">Umfragen zur Landtagswahl in NRW</a> konnten das Scheitern von CDU und Linke sowie das Wiedererwachen der FDP nicht in ihrer tatsächlichen Ausprägung vorhersagen. Dennoch sollte bei einem Vergleich klar zwischen Korrelation und Kausalität getrennt werden. Die isolierte Betrachtung von Facebookseiten ist zudem auch nicht aussagekräftig genug. Und selbst hier bei der NRW-Wahl müssten für eine ganzheitliche Betrachtung sämtliche Seiten mit in die Analyse einbezogen werden, die neben den hier angeführten darüberhinaus von existieren, wie beispielsweise die Seite der <a href="http://www.facebook.com/spdfraktionnrw">SPD-Landtagsfraktion</a>, (Anti-)Kampagnenseiten wie <a href="http://www.facebook.com/WenigerKraft">„Weniger Kraft“</a> oder die vielen kleinen Fanseiten der Parteien in den Kommunen, die für den Wahlkampf genutzt wurden.</p>
<p>Dennoch ließen sich hier bei der NRW-Wahl Parallelen zwischen Facebook-Performance, Umfragen und tatsächlichen Wahlergebnissen feststellen. Vielleicht wäre ja ein Social Media-Index eine gute Ergänzung für die klassische Sonntagsfrage. Was meint ihr? Ließe sich ein gewichteter Wert für die Performance im Social Web – unter Einbeziehung von sämtlichen Kanälen – eine halbwegs vertretbare Wahlprognose erstellen? Wenn ja, welche Kennzahlen sind euer Meinung nach die wichtigsten?</p>
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		<title>Fishing Buddies</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 17:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Masha Qrella (Masha Kurella) lebt in Berlin und hat in ein paar heißen Szeneklickerklackerindiebands wie Contriva und Mina gespielt und veröffentlichte just ihr viertes Solo-Album. Auf dem ist auch dieser schöne Titel zu finden, der es natürlich sofort in meine Musicplayr-Fische-Playlist geschafft hat]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mashaqrella.de/" target="_blank">Masha Qrella</a> (Masha Kurella) lebt in Berlin und hat in ein paar heißen Szeneklickerklackerindiebands wie Contriva und Mina gespielt und veröffentlichte just ihr viertes Solo-Album. Auf dem ist auch dieser schöne Titel zu finden, der es natürlich sofort in meine <a href="http://mashaqrella.de/" target="_blank">Musicplayr</a>-Fische-Playlist geschafft hat <img src='http://blog.frische-fische.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/fishing-buddies/3576/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Facebook Barcamp Hamburg &#8211; Ick bin die Kathi aus Berlin, meine drei Hashtags: #olé #olé #olé</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenturleben]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war gerade 1,5 Wochen aus Dschungel auf Borneo raus und so langsam wieder in Berlin und in meinem Büro angekommen, als ich erfuhr, dass ich mit unserem Social-Experten Sebastian zum Facebook-Barcamp nach Hamburg fahren kann. Noch immer vom Reisefieber infiziert, habe ich natürlich sofort zugesagt, zumal Hamburg + Bar + Camp sich für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war gerade 1,5 Wochen aus Dschungel auf Borneo raus und so langsam wieder in Berlin und in meinem Büro angekommen, als ich erfuhr, dass ich mit unserem Social-Experten <a href="https://twitter.com/#!/salvaDDor" target="_blank">Sebastian</a> zum <a href="http://www.fbcamp.de/" target="_blank">Facebook-Barcamp</a> nach Hamburg fahren kann. Noch immer vom Reisefieber infiziert, habe ich natürlich sofort zugesagt, zumal Hamburg + Bar + Camp sich für mich alles andere als schlecht anhörte.</p>
<p>Ich bin ein totaler Barcamp-Neuling, ein Newbie, ein I-Männchen. Ich hatte jedenfalls sowas von keine Ahnung, was und vor allen Dingen WER mich da erwartet. Als ich dann aber gelesen habe, dass die Veranstaltung im <a href="http://hackerspaces.org/wiki/Attraktor" target="_blank">Hackerspace Attraktor</a> vom Chaos Computer Club stattfinden sollte, tja, da wurde mir zugegebenermaßen schon ein wenig anders. Ich war genau 1x in meinem Leben in so einem Hackerspace. Damals flehte mich ein Bekannter an, ihn auf die Wahlparty der Piratenpartei zu begleiten, weil ich angeblich die einzige Frau in seinem Umfeld war, die ansatzweise bei Tekkie- und Geek-Themen mitreden könnte. Was ein Kompliment! Genau das will man hören als Frau &#8211; nicht. Um es kurz zu machen: Das war die zweitschlechteste Party meines Lebens (die schlechteste hab ich mal im Old Daddy &#8211; der Name sagt ALLES &#8211; im Nachbardorf meines Heimatortes mitgemacht – gar nicht schön). Jedenfalls sprach damals im Hackerspace in Berlin kaum einer der Anwesenden mit mir, und ich bin weiss Gott nicht unkommunikativ. Trotz Wahlerfolg starrten alle entweder in irgendwelche Rechner oder standen stumm in der Ecke und nuckelten an ihren Club Mate-Flaschen – es war ziemlich offensichtlich: der Geek &amp; ich, wir hatten ein Kommunikationsproblem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/facebook-barcamp-hamburg-ick-bin-die-kathi-aus-berlin-meine-drei-hashtags-ole-ole-ole/3526/sebastian_icke/" rel="attachment wp-att-3549"><img class=" wp-image-3549 alignleft" title="Sebastian_Icke" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/05/Sebastian_Icke-300x300.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a></p>
<p>Dementsprechend skeptisch bin ich mit Sebastian, unserem Advanced Barcamp-Besucher, nach Hamburg gefahren und immer schön im Hinterkopf: Wenn es Scheiße wird, der Kiez ist ja nicht weit. Kurz nachdem wir ankamen, ging es auch schon los mit einer  Vorstellungsrunde. Jeder musste seinen Namen sagen, wo er herkommt und drei Hashtags. WTF? Und das Wollknäul geht an&#8230;. Während sich alle fleißig mit Namen und Hashtags vorstellten, konnte ich kaum zuhören, weil ich krampfhaft damit beschäftigt war, drei coole Hashtags zu finden und diese auch ja nicht zu vergessen bis ich dran war. Um ehrlich zu sein: Ich weiss gar nicht mehr genau, welche Hashtags ich dann von mir gegeben habe, irgendetwas Minderkreatives wie PR, Startup und IMI (= irgendwas mit Internet), wobei letzteres zumindest für ein paar Lacher sorgte. Allen Barcamp-Newbies sei hiermit gesagt: Wer die Crowd begeistern will, sagt einfach irgendwas mit Fußball, am besten so nen Looser-Verein, der aber total sympathisch ist oder den FC Bayern (da gab es sogar Buhrufe). Beim nächsten Mal stelle ich mich mit &#8220;Kathi aus Berlin, meine drei Hashtags sind #olé #olé #olé&#8221; vor <img src='http://blog.frische-fische.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
<span id="more-3526"></span><br />
Wer schon einmal ein Barcamp besucht hat, weiß, dass jeder dort eine Session zu einem selbstgewählten Thema anbieten kann. Manche haben eine schniekfeine Powerpoint-Präsentation mit, andere wollen nur ein bestimmtes Problem in der Runde diskutieren. Ich war natürlich viel zu feige irgendetwas anzubieten, alle meine Themen kamen mir viel zu banal vor für die anwesenden Social-Media-Manager, Facebook-Marketer und Coder. Also nahm ich die Rolle des Wissensschnorrers ein, wie mein Kollege Sebastian jetzt sagen würde (Anmerkung des Social Heinz: Nur im Spaß!), und hab mich einfach in die für mich spannenden Vorträge reingesetzt.</p>
<p>Und da waren wirklich eine Menge interessante Sessions, wie z. B. zum Thema Facebook-Marketing und –Recht vom Rechtsanwalt <a href="http://spreerecht.de/" target="_blank">Thomas Schwenke</a>. Als Jurist war er natürlich mit einer Power-Point-Präsentation bewaffnet, aber die war alles andere als langweilig. Als PR-Frau hat man zwar weniger direkt mit Facebook-Marketing-Kampagnen zu tun, aber Thomas hat es geschafft, die nötigen Basics immer anhand von aktuellen Fällen zu vermitteln. Ich wusste nicht, dass im Zuge der neuen Timeline auf der Startseite das Impressum dort mindestens verlinkt sein muss. Wer also die Chance hat, sich einen seiner Vorträge mal anzuhören, dem sei dies wärmstens empfohlen.</p>
<p>Ein weiterer wirklich spannender Vortrag  kam von Alexander Schilling mit dem Titel „Meeting im Facebook-Style“. Ich habe an eine neue FB-App gedacht, mit der man seine Meetings organisieren kann. Weit gefehlt! In Wahrheit ging es um einen neuen Ansatz bzw. eine Methode, wie man im Unternehmen besser miteinander arbeitet, Projekte stemmt, Probleme löst und alte, festgefahrene Strukturen im Unternehmen auflöst. Heutzutage sprechen ja gerade große Konzerne von Ideenmanagement, geben Unmengen an Geld für eine dementsprechende Software aus und erhoffen sich, aus den eigenen Reihen tolle Ideen zu bekommen, um ihr Unternehmen weiter voranzubringen.</p>
<p>Das mag auch funktionieren, den Ansatz von Alexander, der sich &#8220;Open Space&#8221; nennt, fand ich allerdings wesentlich vielversprechender. Beim &#8220;Open Space&#8221;-Ansatz geht es im Grunde genommen genauso zu wie auf einem Barcamp. Jeder Mitarbeiter kann selbst entscheiden, an welchem Thema er gerade arbeiten bzw. über was er diskutieren möchte. Ziel ist es, Leute zusammen zu bringen, die wirklich Bock drauf haben. Nichts ist schlimmer als eine Konferenz, in der nur die Tagespunkte, die von irgendjemanden fein säuberlich in einer Power Präsentation vorgegeben wurden, abzuarbeiten, wobei die Hälfte der Leute im Raum meist sowieso an Urlaub oder das Abendessen denkt. Bei diesem Ansatz ist es auch vollkommen okay, wenn jemand kein Bock auf die Themen hat und einfach auf der Wiese in der Sonne chillt. Meist treffen sich dort dann nämlich genau die Leute,  so die Theorie, die im Gespräch auf weitere Ideen kommen oder man liegt dort und denkt sich, dass das doch alles Müll ist, über was die anderen da im Raum reden und entwickelt eigene Ideen. Natürlich gibt es bei so einem Ansatz auch Regeln, die hatten namentlich was mit Hummeln und Schmetterlingen zu tun &#8211; wer da Genaueres erfahren möchte, sollte sich an Alexander wenden. <a href="http://twitter.com/raumfuer" target="_blank">@raumfuer</a></p>
<p>Zum krönenden Abschluss gab es dann noch vom Herrn Schwerk eine Session zum Thema „Marketer vs. Coder“. Sebastian hat im vorherigen Blogbeitrag schon einiges dazu geschrieben, ich lasse mal die Bilder sprechen, die in jedem Fall zeigen: Geeks können kommunizieren, haben auch mit mir gesprochen und Party &amp; Kickern können sie auch:</p>
<p>ERGO: Ich bin Barcamp-Fan.</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/facebook-barcamp-hamburg-ick-bin-die-kathi-aus-berlin-meine-drei-hashtags-ole-ole-ole/3526/sebastian_1/" rel="attachment wp-att-3528"><img class="size-thumbnail wp-image-3528 alignnone" title="Sebastian_1" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/05/Sebastian_1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> Der Marketer</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/facebook-barcamp-hamburg-ick-bin-die-kathi-aus-berlin-meine-drei-hashtags-ole-ole-ole/3526/geek1/" rel="attachment wp-att-3527"><img class="size-thumbnail wp-image-3527 alignnone" title="Coder erklärt " src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/05/Geek1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Coder</p>
<p><img class=" wp-image-3540 alignnone" title="Sebastianugeek2" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/05/Sebastianugeek21-300x149.jpg" alt="" width="240" height="119" /> Der Fight</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/facebook-barcamp-hamburg-ick-bin-die-kathi-aus-berlin-meine-drei-hashtags-ole-ole-ole/3526/sebastian_haende/" rel="attachment wp-att-3530"><img class=" wp-image-3530 alignnone" title="sebastian_Haende" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/05/sebastian_Haende-300x181.jpg" alt="" width="240" height="145" /></a> Und dann die Hände zum Himmel&#8230;</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/facebook-barcamp-hamburg-ick-bin-die-kathi-aus-berlin-meine-drei-hashtags-ole-ole-ole/3526/sebastian_2/" rel="attachment wp-att-3529"><img class=" wp-image-3529 alignnone" title="Sebastian_2" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/05/Sebastian_2-300x259.jpg" alt="" width="240" height="207" /></a>Frau Katze, haben Sie das verstanden?  Äääh&#8230; nein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Noch ein kleiner Tipp am Rande: Wer neue Follower will, sollte einfach auf Barcamps gehen. Das funktioniert SUPER!</p>
<p>Ein herzliches Danke an das Orga-Team, <a href="http://www.fbcamp.de/networks/wiki/index.Organisation" target="_blank">Stefan Evertz, Christian Rasch, Christoph Kummer, Silke Schippmann</a> ihr habt das super gemacht, hoffentlich sieht man sich diese Woche in Berlin auf der re:publica.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Facebook-Camp: Selbsthilfegruppen, Battles und Fußball im Social Web</title>
		<link>http://blog.frische-fische.com/facebook-camp-selbsthilfegruppen-battles-und-fusball-im-social-web/3508/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende war ich in Hamburg beim FB-Camp, dem Barcamp rund um Facebook. Mit Vorfreude aber auch einer guten Portion Skepsis reiste ich an. Meine größte Sorge: Das Verhältnis der drei klassischen Hauptzielgruppen Session-Leader, Diskutanten, Wissensschnorrer Neugierige könnte sich bei so einem spitzen High Interest Thema stark Richtung passiver Neugier bewegen. Aber: Dem war überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende war ich in Hamburg beim <a href="http://www.fbcamp.de/" target="_blank">FB-Camp</a>, dem Barcamp rund um Facebook. Mit Vorfreude aber auch einer guten Portion Skepsis reiste ich an. Meine größte Sorge: Das Verhältnis der drei klassischen Hauptzielgruppen Session-Leader, Diskutanten, <del>Wissensschnorrer</del> Neugierige könnte sich bei so einem spitzen High Interest Thema stark Richtung passiver Neugier bewegen. Aber: Dem war überhaupt nicht so. Am ersten Tag gab es kaum freie Session-Slots und die Mischung aus Recht, Marketing, Technik und Selbsthilfegruppen („<em>Wie erkläre ich dem Auftraggeber, dass 1.000 echte Fans besser sind als 20.000 gekaufte</em>“) war bunt und sehr interessant.</p>
<p><strong>Fußball regiert! Auch im Social Web </strong></p>
<p>Ich selber habe am ersten Tag eine Session ins Leben gerufen für die in großer Zahl anwesenden Fußballfreunde und -freundinnen. Nach einem Austausch über internationale Best Practice Cases von Vereinen im Social Web (1. FC Köln @ Instagram, ManCity @ Youtube) und Fußballmedien auf Facebook (Spox, 11 Freunde Ticker, Auf´m Platz) haben wir auch die Möglichkeiten diskutiert, wie Amateurvereine Facebook nutzen können („Panini“-Album der Bezirksligamannschaft, Videoanalysen statt schwer zu filmender Spielszenen). An einer Zusammenfassung dieser Session schreibe ich noch.</p>
<p>Ansonsten besuchte ich Runden zu &#8220;Facebook Check-in&#8221; und <a href="http://allfacebookstats.com/" target="_blank">&#8220;Fanseiten-Benchmark&#8221;</a> und hatte abends einen Tennisarm vom Kickern. Und war etwa der müdeste Mann der Welt. Darum habe ich auch die vom t3n-Team angepeilte Stehparty gemieden und stattdessen mit Kathi einen gemütlichen Agenturabend auf der Kaimauer verbracht.</p>
<div id="attachment_3510" class="wp-caption aligncenter" style="width: 453px"><a href="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/04/barcamp_hh.jpg"><img class=" wp-image-3510   " title="barcamp_hh" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/04/barcamp_hh.jpg" alt="" width="443" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">Hacker Charme beim Barcamp</p></div>
<p><strong>&#8220;Schlammcatchen&#8221;: Marketer vs Coder</strong></p>
<p>Der zweite Tag begann mit Regen und Müdigkeit und einer spontanen Session zum Thema „Coder vs Marketer“ als gelungenem Wachmacher. Martin Thielecke (<a href="https://twitter.com/#!/i/connect)" target="_blank">@Mthie</a>) hatte gleich zu Beginn eine „Dauer-Session nur für Coder“ angeboten. Wahrscheinlich hatte er schon Kopfschmerzen vom Augenrollen über die möglichst unpräzise vorgetragenen Weltideen der Marketer am Tag zuvor. Ich fragte ihn, ob er nicht Lust habe, zusätzlich eine kleine Runde „Coder vs Marketer“ einzulegen, um altbekannte Störungen im Verhältnis untereinander auf den Tisch zu bringen und vielleicht sogar ein wenig was zur Verbesserung beizutragen. Es wurde eine lebhafte, gute besuchte und ziemlich lustige Session, in der aber auch einige interessante Aspekte zur Sprache kamen. Insbesondere die Bedeutung der unterschiedlich langen Arbeitspakete hab ich bisher eindeutig unterschätzt! </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Wo ist das Problem? </span></p>
<p>Ja, es gibt Kommunikationsprobleme zwischen Marketern und Codern. Wir sprechen einfach eine andere Sprache. Das war aber doch „schon immer so“ und sollte in den Augen vieler längst nicht mehr diskutiert werden (müssen). Jeder (?) weiß doch, wie wichtig Projektmanager für die Entwicklung von Websolutions sind und dass man als Kreativagentur für Projekte ab einer gewissen Komplexität vielleicht nicht auf Freelancer bauen sollte. Wo ist also das Problem?</p>
<p>Das Problem ist, dass dank „Social Media“ die Konstellationen der Zusammenarbeit noch einmal völlig durcheinander gewürfelt wurden. In einigen Unternehmen agieren Social Media Berater neben Kreativ-, Online- und PR-Agentur. Wer beauftragt da wen für eine Facebook-App? In anderen muss die PR-Agentur zum ersten Mal Online-Projekte stemmen, weil ihr  die redaktionelle Betreuung im Social Web übertragen wurde. Dazu kommt, dass zwar alle „was mit Facebook“ machen wollen, die Budgets aber idR noch ziemlich klein sind. Es kommt also oft zum Direktkontakt mit Programmierern und da sollte man folgende Dinge beachten</p>
<ul>
<li>Programmierer und Spontanität sind (abseits der Sessionplanung auf Barcamps) nicht die beste Freunde. Sie wünschen sich ausreichend Vorlaufzeit, um vernünftig zu planen.</li>
<li>Coder arbeiten in wesentlich längeren Paketen an einem Projekt und das zu anderen Zeiten als wir Marketer. Sie wollen während der Arbeit an diesen Paketen nicht (und schon gar nicht telefonisch oder durch lässig in der Tür lehnende Kreativfuzzis) gestört werden. Die Erstanfrage erfolgt also am besten per Mail.</li>
<li>Die Erstanfrage beinhaltet nicht die Lösung sondern klar formulierte Problem- und Zielstellungen. Die Anfrage sollte Lust machen auf das Projekt und nicht nach plumper Auftragsarbeit klingen.</li>
<li>Coder sollten nicht mehr im Hintergrund von der Agentur geführt werden sondern in die Meetings mit dem Kunden einbezogen werden. Das verhindert gefährliche Missverständnisse (Stille Post Prinzip).</li>
<li>Im Zweifel sollte ein freier Projektmanager ins Boot geholt werden.</li>
<li>Gleichzeitig muss der Coder lernen, ablehnende Antworten zu einzelnen Aspekte weniger arrogant und als Empfehlung zu formulieren.</li>
<li>Coder sollten darüber nachdenken, ein Glossar zu erstellen, in dem die verwendeten Begriffe des Angebots erklärt werden.</li>
<li>Es sollte häufiger mit Prototypen gearbeitet werden, um Usabilityprobleme rechtzeitig zu erkennen.</li>
</ul>
<p>Allgemein gilt, dass im Vorfeld eines Projektstarts die Vertreter aller drei Parteien (Kunde, Agentur, Coder/Projektmanager) sich einfach mal beim Bierchen treffen sollten. <span id="more-3508"></span> Man weiß danach recht schnell, ob man miteinander kann, entwickelt das Projekt zusammen auf dem Bierdeckel und legt fest, welche Kommunikationsarten (Skype, Mail, Telko, Meetings) wem am besten passen. Damit wären wir auch bereits beim einzigen Negativpunkt einer ansonsten wirklich grandios organisierten Veranstaltung. Die besten Biere der Welt werden im Norden gebraut und ich muss in Hamburg badisches Brackwasser trinken? Möp! Trotzdem tausend Dank den <a href="https://twitter.com/#!/hirnrinde/status/196553127011426305" target="_blank">Veranstaltern</a> (follow them)! Es war charmant, wo es charmant sein muss und  organisiert, wo es organisiert sein muss!</p>
<p>Außerdem besonders danken möchte ich Alexander Schilling (<a href="https://twitter.com/#!/raumfuer" target="_blank">@raumfuer</a>) fürs Protokollieren der &#8220;Marketer vs Coder&#8221; Session. Zu seinen interessanten Gedanken über Meetings im Facebook-Style wird hoffentlich noch gebloggt werden (Kathi?). Seinem Wunsch, mal bei einem Kick-Off Workshop für ein Social Media Projekt (mit Change Charakter) dabei zu sein, kann ich vielleicht tatsächlich bald entsprechen. </p>
<p>Außerdem habe ich mich sehr gefreut, persönliche Bekanntschaft gemacht zu haben mit <a href="https://twitter.com/#!/janpiatkowski" target="_blank">Jan</a>, <a href="https://twitter.com/#!/melaniegoemmel" target="_blank">Melanie</a>, <a href="https://twitter.com/#!/Schiri" target="_blank">Patrick</a>, <a href="https://twitter.com/#!/sozialernerd" target="_blank">Marlo</a>, <a href="https://twitter.com/#!/thsch" target="_blank">Thomas</a>, <a href="https://twitter.com/#!/ashbaer" target="_blank">Alexander </a>und lieb gewonnene Timelinefreunde wieder zu treffen.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich Euch einen angenehmen Brücken- und Feiertag&#8230; Wir sehen uns Donnerstag und Freitag in Berlin <img src='http://blog.frische-fische.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Keep Your Timeline Tidy: Über Filter und tote Briefkästen auf Twitter zur re:publica</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 06:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[hashtag]]></category>
		<category><![CDATA[republica]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr kapituliert beim &#8220;Wacken der Mediensoziologen&#8221; nicht nur das W-Lan sondern auch so mancher Twitter-Newbie. Verschreckt stehen sie vor ihrer Timeline und lassen sich völlig unvorbereitet von einen Tweet-Tsunami überrollen (Und sein letzter Gedanke war &#8220;republiwhatthef&#8230;.&#8221; ). re:publica: Das heißt auf 3.000 Besucher kommen etwa 5.000 &#8211; 10.000 Twitterer (inkl. Grüßonkel, Basher, Spammer) und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr kapituliert beim &#8220;<a href="http://blog.frische-fische.com/republica-2011-lichtblicke-schwimmabzeichen-heavy-metal/1789/" target="_blank">Wacken der Mediensoziologen</a>&#8221; nicht nur das W-Lan sondern auch so mancher Twitter-Newbie. Verschreckt stehen sie vor ihrer Timeline und lassen sich völlig unvorbereitet von einen Tweet-Tsunami überrollen (Und sein letzter Gedanke war &#8220;republiwhatthef<em>&#8230;.&#8221; ).</em></p>
<p>re:publica: Das heißt auf 3.000 Besucher kommen etwa 5.000 &#8211; 10.000 Twitterer (inkl. Grüßonkel, Basher, Spammer) und die sind alles, aber nicht zurückhaltend. Und noch weniger selbstreflektierend. Der Umstand, dass es Follower gibt, die nicht am Start sind, wird bewusst ignoriert. Es gilt zu zeigen, dass man da ist und dass man nicht nur da ist sondern teilnimmt, sich aktiv einbringt in jedes Panel und in jede Pausendiskussion. Und natürlich, dass man Insiderwitze reissen und verstehen kann.</p>
<p>Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Neuling in diesen Momenten gleichsam geplättet wie entnervt sein kann, weil außer re:publica und re:publica-bashing in der eigenen timeline nichts mehr passiert. Kein Fußball, keine Politik, kein TV, keine Wortwitze, kein Dresden&#8230;.</p>
<h2>Wie also kriegt man nun seine Timeline &#8220;sauber&#8221;?</h2>
<p><span style="text-decoration: underline;">Für Zuhause gebliebene</span></p>
<p>1. Listen pflegen:</p>
<p>Unter anderem dafür gibt es Listen, deren sorgfältige Pflege sich an Tagen wie diesen auszahlt. Da hilft dann zum Beispiel eine Liste &#8220;<a href="https://twitter.com/#!/salvaDDor/dd" target="_blank">Dresden</a>&#8220;, in der sich die Häufigkeit des Hashtags #RP12 rapide verringert. Da schaut man zum betreffenden Zeitpunkt halt nur dort rein.</p>
<p>2. Clients mit Filterfunktion</p>
<p>Manche Clients &#8211; zum Beispiel Tweetdeck &#8211; können außerdem <a href="http://stadt-bremerhaven.de/filterfunktion-von-tweetdeck/" target="_blank">die Timeline filtern</a>. Ob nun zum neuen iPhone Launch oder zur re:publica. Zwei Klicks und es erscheint Tweet mit dem Hashtag #RP12 in Eurer Timeline. Übrigens nicht der einzige gute Grund für externe Clients&#8230; <img src='http://blog.frische-fische.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Für Anwesende</span></p>
<p>1. Leiser und weniger twittern</p>
<p>#scherz</p>
<p>2. Der tote Briefkasten &#8211; To whom it may concern</p>
<p>Der tote Briefkasten ist ein nicht existenter Twitter-Nick, an den man zeichenarme Tweets sendet, die nur für die (Hashtag-)&#8221;Galerie&#8221; bestimmt sind. Er wird zwar in der Suche und auf der Wall angezeigt, aber nicht in der Timeline Eurer Follower. Ein Beispiel:</p>
<p>Der Tweet &#8220;<span style="color: #0000ff;"><em>Der Kaffee im Tüddellü* ist ja noch kälter als der Vortrag gerade #rp12</em></span>&#8221;  wird allen eigenen Followern angezeigt.</p>
<p>Der Tweet &#8220;<em><span style="color: #0000ff;">@rp12all Der Kaffee <em>im Tüddellü</em> ist ja noch kälter als der Vortrag gerade #rp12</span>&#8221; </em>wird dagegen nur denen in der Timeline angezeigt, die dem Account &#8220;rp12all&#8221; folgen. Was wenige sein dürften, da es den Account gar nicht gibt. Trotzdem erscheint er aber in der Hashtag-Suche und auf der Wall. Er wird also nur denen angezeigt, die es wirklich interessiert, dass der Kaffee im Tüddellü<em> kalt ist. </em></p>
<p>Wie auch immer. Im Grunde ist es ja erstens halb so schlimm und zweitens geht es auch schnell wieder vorbei.</p>
<p>Oder wie man es auch sagen kann:</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-08.04.06.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3500" title="Bildschirmfoto 2012-04-24 um 08.04.06" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-08.04.06-300x132.png" alt="" width="300" height="132" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<pre>* Name von der Redaktion geändert</pre>
]]></content:encoded>
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		<title>Auch für Firmen- und Promo-Events werden die GEMA-Gebühren ab 2013 teurer</title>
		<link>http://blog.frische-fische.com/auch-fur-firmen-und-promo-events-wird-die-gema-ab-2013-teurer/3475/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenturleben]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[gema]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 02.04. veröffentlichte die GEMA eine neue Tarifstruktur für Tanzveranstaltungen mit oder ohne Livemusik. Für Großraumdiskotheken und hochpreisige Events (von der Gala bis zum Rave) erhöhen sich die Tarife teilweise gravierend. Auch für uns Agenturen &#8211; bzw. unsere Kunden &#8211; haben die neuen Tarife Auswirkungen. In unserem unten aufgeführten Beispiel, einer recht überschaubaren Sommerfete in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 02.04. veröffentlichte die GEMA eine neue Tarifstruktur für Tanzveranstaltungen mit oder ohne Livemusik. Für Großraumdiskotheken und hochpreisige Events (von der Gala bis zum Rave) erhöhen sich die Tarife teilweise gravierend.</p>
<p>Auch für uns Agenturen &#8211; bzw. unsere Kunden &#8211; haben die neuen Tarife Auswirkungen.</p>
<p>In unserem unten aufgeführten Beispiel, einer recht überschaubaren Sommerfete in einem Autohaus, erhöhen sich die Gebühren um immerhin 35% gegenüber der derzeitigen Regelung (von ca. 270,00 EUR auf 360,00 EUR). Sollte die Feier länger als fünf Stunden dauern, würde sich der neue Betrag sogar noch einmal um 50% erhöhen, also von 360,00 EUR auf 540,00 EUR, und wäre somit ziemlich genau <strong>doppelt so teuer</strong> wie heute.</p>
<p><strong>Je teurer die eingeladenen Acts und je mehr Besucher, desto gravierender wird es.</strong> Ihr könnt Euch also ungefähr ausrechnen, welche Wirkungen dieser Deal auf einen Tag der offenen Tür bei einem Energiekonzern hat!  Und ich habe noch nie davon gehört, dass jemand (nur) wegen der aufgeführten Musik zu solche einem Event gegangen ist. Ihr merkt, glücklich bin ich mit der regelung nicht. Und dabei bin ich selber (noch!) als Musikverleger Mitglied in der GEMA.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/04/1204_gema-version2.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-3478" title="1204_gema-version2" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/04/1204_gema-version2-570x1024.jpg" alt="" width="479" height="860" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Warum ich das System als solches für unlauter halte</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong>Ich bin absolut dafür, dass die Urheber von jedem Event profitieren! Ohne Ihre schöpferische Leistung keine Party, keine Emotion, keine Gänsehaut. Aber bitte mit einer Abrechnung je Gast und nicht entsprechend der (vermeintlichen) Einnahmen der Veranstalter. Wenn der selbe Künstler die selben Songs vor 200 Leuten bei einer Kneipenfete spielt (Eintritt = 4,00 EUR) und einmal vor 200 Leuten bei einer Party im Freibad (Eintritt wegen höherer Kosten für Sound, Personal und Umbauten = 10,00 EUR), dann kann es einfach nicht sein, dass der Eintritt eine Rolle dabei spielt, wie viel am Ende beim Urheber landet. Der höhere Eintritts-Preis resultiert schließlich ausschließlich aus Mehrkosten, die nichts mit dem Urheber(recht) zu tun haben, der Gewinn ist unter Umständen sogar geringer!</p>
<p style="text-align: left;">Im schlimmsten Falle werden die Mehrkosten bei den aufführenden Bands, DJs und Tontechnikern eingespart. Und das ist kein System, aus dem eine Wertschätzung für kreatives Schaffen hervorgeht. Das ist eher ein ziemlicher Schlag vor den Bug der Kreativwirtschaft; Und das zu Gunsten (im Zweifel bereits vor 70 Jahren verstorbener ) Urheber bzw. deren Erben.</p>
<p style="text-align: left;">*Falls es jemanden interessiert: Mehr dazu habe ich bereits <a href="http://mittelstern.de/2012/04/systemfehler-und-gelinkter-techno-warum-die-neuen-gema-tarife-besser-sind-als-vorher-aber-immer-noch-furn-arsch/" target="_blank">hier geschrieben</a>.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Die Infografik darf unverändert in Web- und Printageboten kostenfrei genutzt werden. </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Paris, Hauptstadt des Storytelling on the Street</title>
		<link>http://blog.frische-fische.com/paris-hauptstadt-des-story-telling-on-the-street/3464/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[guerilla marketing]]></category>
		<category><![CDATA[nivea]]></category>
		<category><![CDATA[streetart]]></category>
		<category><![CDATA[tictac]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind das noch Flashmobs? Ist das Strassentheater? Oder sind es interaktive Real-Life-Blockbuster? Egal, es ist auf jeden Fall toll, was auf Pariser Strassen gerade passiert. Nimm Nivea und die Strasse flippt aus Nimm kein TicTac und die Strasse kippt um Kollegen im Hause Jung von Matt haben mal gesagt, dass sie die Arbeit für die Hamburger Philharmoniker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind das noch Flashmobs? Ist das Strassentheater? Oder sind es interaktive Real-Life-Blockbuster? Egal, es ist auf jeden Fall toll, was auf Pariser Strassen gerade passiert.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nimm Nivea und die Strasse flippt aus</span></p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/paris-hauptstadt-des-story-telling-on-the-street/3464/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nimm kein TicTac und die Strasse kippt um</span></p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/paris-hauptstadt-des-story-telling-on-the-street/3464/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Kollegen im Hause Jung von Matt haben mal gesagt, dass sie die Arbeit für die Hamburger Philharmoniker auch als Teil des kreativen Austobens verstehen. Jede Agentur solle sich überlegen, Kultureinrichtungen auch bei geringem Budget und Freundschaftshonoraren zu betreuen, um gleichzeitig mehr Freiheit bei der Arbeit zu erlangen und sich kreativ zu beeinflussen. Wenn man solche Beispiele wie oben sieht, dann wird es vielleicht wirklich Zeit, sich ein Schauspiel-Essemble als festen Partner ins Boot zu holen?</p>
<p>Wenngleich ich mich gerade frage, ob man</p>
<p>1. in Deutschland einen Kunden von dieser Form der schwerlich bis gar nicht messbaren Inszenierung überzeugen kann</p>
<p>2. in Dresden für sowas überhaupt eine &#8220;Drehgenehmigung&#8221; bekäme  :-)</p>
<p>In Belgien geht´s</p>
<p><a href="http://blog.frische-fische.com/paris-hauptstadt-des-story-telling-on-the-street/3464/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stockfoto und Social Media: Ziemlich beste Feinde</title>
		<link>http://blog.frische-fische.com/stockfoto-und-social-media-ziemlich-beste-feinde/3432/</link>
		<comments>http://blog.frische-fische.com/stockfoto-und-social-media-ziemlich-beste-feinde/3432/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 22:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[stockfotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media und Stockfotografie vertragen sich ungefähr so gut wie Salami und Nutella auf dem selben Marzipanbrötchen. Nicht nur, dass die rechtliche Seite völlig unklar ist, wie derzeit im Bezug auf den neuen Dienst pinterest an verschiedenen Stellen diskutiert wird. Auch die Gefahr, dass das eigene Werbegesicht (samt dem drollig guckenden Photoshop-Pudel im Arm) den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media und Stockfotografie vertragen sich ungefähr so gut wie Salami und Nutella auf dem selben Marzipanbrötchen.</p>
<p>Nicht nur, dass die rechtliche Seite völlig unklar ist, wie derzeit im Bezug auf den neuen Dienst <strong>pinterest </strong>an <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/03/pinterest-unternehmen-marketing/" target="_blank">verschiedenen Stellen </a>diskutiert wird. Auch die Gefahr, dass das eigene Werbegesicht (samt dem drollig guckenden Photoshop-Pudel im Arm) den Betrachter zwei Minuten später für ein gänzlich anderes Produkt anlächelt, ist nicht zu unterschätzen.</p>
<p><strong>Social Web: Sei Du selbst und/oder liefer geil ab </strong></p>
<p>Im Social Web gibt es zwei erfolgreiche Marschrouten: Authentizität oder Originalität. Im besten Fall kommen natürlich beide Dinge zusammen, aber im deutschen Mittelstand ist das ziemlich selten. Ungefähr so selten wie weiter oben genannte Essgewohnheiten würde ich mal tippen!</p>
<p>Stockfotos aber sind weder originell (Originalität = „auf schöpferischen Einfällen, eigenständigen Gedanken beruhende Besonderheit“ oder kurz „awesome“*) noch authentisch, es sei denn das Stockmodel ist ausgerechnet Angestellte/r des eigenes Unternehmen! Was vorkommen soll, da Stockfotomodels jetzt nicht gerade das selbe verdienen wie Heidi Klum. Trotzdem gilt auch hier: Das ist eher so selten wie ihr wisst schon!</p>
<p>Stockfotos und Social Media sind keine guten Freunde und darum gilt entweder:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Seid originell:</span></p>
<p>Spart nicht am falschen Ende sondern sucht Euch gute Fotografen, Comiczeichner oder Cartoonisten.Die sind nicht teuer, die liefern immer das passgenaue Bild und die räumen Euch wesentlich leichter alle Rechte ein als 100 Seiten lange AGB. Auch wenn manche Fotografen sich da immer noch schwer tun, aber das findet ihr raus. Das sind die, auf deren Website keinerlei Social Media Link zu finden ist!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Oder seid authentisch:</span></p>
<p>Egal ob Instagram by iPhone Cam oder digitale Spiegelreflex für 150,00 Euro: Die Leute wollen lieber Euch sehen als ein amerikanisches Klischee. (Nur mal am Rande: Wenn ich noch einmal diese halbnackte Football-Schiedsrichterin sehen muss, wenn es um Fußball geht, dann muss ich irgendwas kaputt machen)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>*zu Deutsch etwa: Hammerhart, Abgefahren, geile Scheiße</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>RA Kelz über die Möglichkeit, die Sächsische Staatskanzlei wegen Geschäftsschädigung zu verklagen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 17:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[facebook. social media]]></category>
		<category><![CDATA[kelz]]></category>
		<category><![CDATA[recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Freitag hat die Sächsische Staatskanzlei eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie reichlich pathetisch vor der Facebook Chronik warnt und dabei der Interpretation von Fakten sehr viel Spielraum schenkt. Unter anderem wird dort kolportiert, das Zurücksetzen und die Löschung einzelner Abschnitte bzw. der gesamten Timeline wären  praktisch unmöglich. Dabei ist das Löschen einzelner Statusmeldungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/03/justice.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3415" title="justice" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/03/justice.jpg" alt="" width="202" height="300" /></a>Am vergangenen Freitag hat die Sächsische Staatskanzlei <a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=362294080457808&amp;id=197146550389289" target="_blank">eine Pressemitteilung</a> veröffentlicht, in der sie reichlich pathetisch vor der Facebook Chronik warnt und dabei der Interpretation von Fakten sehr viel Spielraum schenkt. Unter anderem wird dort kolportiert, das Zurücksetzen und die Löschung einzelner Abschnitte bzw. der gesamten Timeline wären  praktisch unmöglich. Dabei ist das Löschen einzelner Statusmeldungen oder Inhalte  so einfach wie noch nie. Ein Klick genügt. Man muss nicht einmal danach suchen – das Bearbeiten und Löschen wird neben jedem Beitrag angeboten. Im Gegensatz zur Dialogplattform des Freistaats übrigens, bei der in den FAQ (und zwar nur dort) der Hinweis zu finden ist, dass das Löschen von Kommentaren nicht möglich sei.</p>
<p>Nachdem ich mich ein wenig geärgert und fremd geschämt habe, kam mir die Frage, ob dergleichen nicht sogar geschäftsschädigend ist. Sicher nicht für Facebook selbst (vergleiche -&gt; Deutsches Sprichwort mit Eiche und sich dran reibender Sau). Aber es gibt ja die eine oder andere Agentur, die sich vor allem auf regional agierende Klein- und Mittelständler spezialisiert hat und jeder Social Media Berater kennt das Argument potentieller Kunden, man fürchte zu sehr um sein seriöse Image&#8230;.</p>
<p>Kurzzeitig überlegte ich &#8211; zugegeben etwas später des Abends &#8211; ob man nicht Klage einreichen sollte. Aber eine solche Klage wäre eindeutig eher PR getrieben (&#8220;Agentur verklagt Staatskanzlei&#8221;) als durch reell verursachten Schaden und: <strong>Nur zu PR-Zwecken klagt man nicht!!!</strong> Trotzdem habe ich den Rechtsanwalt <a href="http://blog.frische-fische.com/gastbeitrag-ra-bernhard-kelz-uber-backups-sozialer-netzwerke/3248/" target="_blank">Bernhard &#8220;Gerichtsaal&#8221; Kelz</a> mal wieder mit ein paar Fragen malträtiert. Herausgekommen ist eine ziemlich ausführliche aber auch hochinteressante Ausführung, mit deren Veröffentlichung wie lieber bis zum Wochenende gewartet haben <img src='http://blog.frische-fische.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Bernhard, gleich zu Beginn: Kann man die Staatskanzlei überhaupt verklagen? Kennst Du Beispiele, wo privatwirtschaftliche Unternehmen Klage gegen die Landesregierung erhoben haben?</strong></p>
<p>Natürlich kann auch der Freistaat Sachsen, der durch die Landesregierung vertreten wird bei Rechtsverstößen verklagt werden. Das gilt insbesondere auch für die staatliche Informationstätigkeit. So beschäftigten ähnlich gelagerte Fälle bereits in den 80er Jahren das Bundesverfassungsgericht.</p>
<p>Da der sog. „Glykolwein-Fall“ und der „Jugendsekten-Fall“ bereits im ersten Semester Staats- und Verfassungsrecht zum Standard gehören, bin ich über die Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei durchaus erstaunt und verwundert.</p>
<p>Bereits die Frage ob und in welchem Umfang der Staat Warnungen, Empfehlungen oder Hinweise erteilen darf ist umstritten, zumal es dafür kaum spezialgesetzliche Ermächtigungsgrundlagen gibt, obwohl solche Warnungen, Empfehlungen und Hinweise zum Teil gravierende Auswirkungen für die Betroffenen haben können und in weiten Teilen zumindest mittelbare Grundrechtseingriffe darstellen können. Im Einzelfall kann das natürlich auch Amtshaftungs- und Folgenbeseitigungsansprüche gegen ein Bundesland oder den Bund zur Folge haben.</p>
<p>So haben sich im „Glykolwein-Fall“ betroffene Winzer und Abfüller auf einen unzulässigen Eingriff in das Grundrecht der Berufsfreiheit berufen. Zwar entschied das Bundesverfassungsgericht damals zu Gunsten der Bundesrepublik, erntete dafür aber – aus meiner Sicht zu Recht – sehr viel Kritik in der Rechtswissenschaft.</p>
<p>Wie so häufig sind die rechtlichen Fragen im Detail natürlich komplexer als ich hier darstellen kann. Gerade aus diesem Grund bin ich jedoch verwundert, dass sich die Staatskanzlei scheinbar leichtfertig Mitteilung hinreißen ließ wie:</p>
<p><em>„Das Zurücksetzen und die Löschung einzelner Abschnitte bzw. der gesamten „Timeline“ ist praktisch unmöglich.“ </em></p>
<p><em>„Die ‘Lebenschronik’ verwendet Daten zur Erstellung eines Tagebuches, unabhängig davon, ob ein Nutzer das möchte oder nicht.“ </em></p>
<p>Dies gilt umso mehr, als am Ende des Tages bzw. der rechtlichen Würdigung immer eine Abwägung zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit und den verletzten Rechten der betroffenen Unternehmen vorzunehmen ist. Bedenkt man, dass die zitierten Behauptungen der Sächsischen Staatskanzlei unzutreffend sind, kann man schwerlich behaupten, dass das Informationsinteresse der Öffentlichkeit die Rechte der betroffenen Unternehmen überwiegt, denn letztendlich besteht an falschen Informationen auch kein öffentliches Interesse.</p>
<p><span id="more-3408"></span><br />
<strong> Zum konkreten Fall: Eine Klage wegen Geschäftsschädigung durch Facebook wäre sicher denkbar, oder? Immerhin stehen da Halbwahrheiten drin, die das Unternehmen diskreditieren. Würde es da direkt um Schadensersatz gehen oder zunächst um eine Unterlassung und  eine öffentliche Entschuldigung?</strong></p>
<p>Facebook muss geschäftsschädigende Äußerungen egal aus welcher Quelle selbstverständlich nicht hinnehmen. Ob und wie Facebook in diesem konkreten Fall reagieren wird, wird sicherlich die dortige Rechtsabteilung entscheiden.</p>
<p>Ob direkt auch Schadensersatz eingeklagt werden kann, hängt auch davon ab, wie weit die Rechtsverletzung bereits fortgeschritten ist und ob die eingetretenen Folgen, salopp formuliert, ohne bleibende Schäden wieder beseitigt werden können.</p>
<p>In diesem Fall wäre natürlich in erster Linie an einen Unterlassungs- und einen sog. Folgenbeseitigungsanspruch zu denken. Dies könnte z.B. in Form einer Richtigstellung erfolgen, wie man sie etwa aus dem Presserecht kennt. Eine öffentliche Entschuldigung wäre zwar eine konsequente und gebotene Geste, zählt aber eher nicht zu juristisch durchsetzbaren Ansprüchen.</p>
<p>Unabhängig davon sind natürlich auch Schadensersatzansprüche denkbar, die sowohl kumulativ als auch alternativ erhoben werden können, je nachdem, ob trotz bzw. auch nach Richtigstellung durch die Staatskanzlei Schadenspositionen bestehen (bleiben) oder eben nicht.</p>
<p>Der Vollständigkeit wegen muss man natürlich zugestehen, dass ein konkreter Schaden in diesen Fällen sehr schwer nachweisbar sein wird. In aller Regel wird es hier um entgangene Aufträge und damit um Umsatzeinbußen und verlorene Gewinne gehen, wobei wohl nur im Einzelfall nachgewiesen werden kann, dass die Information der Landesregierung für die Umsatzeinbußen ausschlaggebend war/ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist mit betroffenen Agenturen. Viele Kundenberater dürften jetzt vor dem Problem stehen, dass ihre Aussagen im Kundengespräch im Widerspruch zu den Aussagen des promovierten Rechtsanwalts und Chefs der Staatskanzlei Dr. Johannes Beermann stehen. Ich ahne, dass nicht wenige Dresdner Geschäftsführer dazu neigten, Herrn Beermann eher zu glauben als dem jungen Social Media Accounter. Und wie ist das mit Dir? Du hältst Vorträge zum Thema und nimmst Geschäftsleuten dabei auch die Angst vor Facebook-Mythen. Muss man das jetzt einfach schlucken oder hat man auch da eine Grundlage für eine Klage?</strong></p>
<p>Der Verdacht, dass Unternehmen aufgrund der Äußerung von Herrn Dr. Beermann Facebook skeptisch oder skeptischer gegenüberstehen und ggf. davon Abstand nehmen eine Social Media Kampagne zu starten oder fortzusetzen ist nicht von der Hand zu weisen.</p>
<p>Die Angst vor juristischen Haftungsfallen und Fallstricken ist bei Unternehmen sehr groß. Das gilt vor Allem für den Mittelstand, der – aus meiner Sicht – am stärksten von Social Media profitieren kann und letztendlich auch das Rückgrat der sächsischen Wirtschaft ist.</p>
<p>Das kann ich allein aufgrund der tagtäglichen Anfragen an mich bzw. der Resonanz auf meine Vorträge bestätigen. Gleiches gilt für die Tatsache, dass Äußerungen öffentlicher Stellen wie z.B. auch des ULD Schleswig Holstein seitens der Bevölkerung und der Unternehmer enorme Bedeutung beigemessen wird.</p>
<p>Dies führt natürlich auch bei Agenturen zu erhöhtem Überzeugungsaufwand und nicht selten auch dazu, dass ich als Rechtsanwalt um die Erstellung eines Rechtsgutachtens oder die Teilnahme an Gesprächen mit Kunden gebeten werde, um Missverständnisse oder auch schlicht falsche Äußerungen zu bereinigen. Am Ende stellt sich natürlich die Frage, wer trägt die erhöhten Kosten.</p>
<p>Wenn seitens der Sächsischen Staatskanzlei Äußerungen getroffen werden, die Agenturen konkret schaden und sich der Schaden klar beziffern und nachweisen lässt, dann hat eine Klage gegen den Freistaat Sachsen in jedem Fall Aussicht auf Erfolg. Hier ist das nicht so klar, da sich die Äußerung der Sächsischen Staatskanzlei nicht direkt gegen die Agenturen richtet.</p>
<p>Eine solche Klage hätte jedoch zwei große Hürden zu nehmen: Zum einen die Begründung, dass die Agentur durch die Äußerung der Staatskanzlei in einem eigenen Recht verletzt ist, im wesentlichen also den Nachweis der Kausalität zwischen der Äußerung der Staatskanzlei und den behaupteten oder eingetretenen Umsatz- bzw. Gewinneinbußen der Agentur und zum anderen die Berechnung einer konkreten Schadenssumme.</p>
<p>Gleichwohl sind natürlich Fälle denkbar, in denen ein Schadensersatz- bzw. Folgenbeseitigungsanspruch begründet sein könnte. Wie Du richtig sagst, widersprechen die  Aussagen der Sächsischen Staatskanzlei auch meinen Angaben gegenüber meinen  Mandanten. Als Rechtsanwalt hafte ich für falsche Aussagen, so dass einige Mandanten auf die Idee kommen könnten, mich wegen angeblicher Falschberatung in Haftung zu nehmen.</p>
<p>Natürlich müsste in einem solchen Fall auch erst darüber entschieden werden, ob ich meine Mandanten tatsächlich falsch beraten habe. Wenn meine Mandanten ihre vermeintliche Haftungsansprüche auf die Diskrepanz zwischen meinen Angaben und den Aussagen der Sächsischen Staatskanzlei stützten, sind die Kosten, die ich für meine Verteidigung aufwenden müsste ein konkreter und nachweisbarer Schaden, der auf den unzutreffenden Äußerungen der Sächsischen Staatskanzlei beruht.</p>
<p>Nachdem das bisher nicht der Fall ist, darf ich davon ausgehen, dass meine Mandanten in diesem Bereich mehr Vertrauen in mich bzw. die Anwaltskanzlei Arnold haben, als in die Äußerungen der Sächsischen Staatskanzlei.</p>
<p>Die Frage, ob man die Äußerungen der Sächsischen Staatskanzlei „einfach schlucken“ soll oder gar muss, stellt sich für mich und meine Kollegen nicht.</p>
<p>Aus meiner Sicht hat die Sächsische Staatskanzlei, auch in der Person von Dr. Beermann, ähnlich wie andere staatliche und halbstaatliche Einrichtungen vor ihr bewiesen, dass sie den Herausforderungen der neuen Medien technisch wie juristisch nicht gewachsen ist.</p>
<p>Die Kommentare auf der Facebook-Seite der Sächsischen Staatskanzlei zeigen dabei sehr deutlich, dass die Staatsregierung in diesem Bereich auch nicht als kompetenter Ansprechpartner wahrgenommen wird. Das ist für die Staatsregierung nicht nur ein immenser Imageschaden, sondern belastet auch die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Staatsregierung im Hinblick auf Innovationen und Geschäftskonzepte außerhalb der Bio- und Chiptechnologie. Ob das der richtige Anreiz zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Angesichts der unbestreitbaren juristischen Herausforderungen des Social Web bin ich persönlich auch ehrlich enttäuscht darüber, dass sich die Sächsische Staatsregierung diesem wichtigen Thema, das in den nächsten Jahren maßgeblichen Einfluss auf die Wirtschaftskraft haben wird, mit schlecht recherchierten und schlicht falschen Angaben zu Wort meldet und undifferenziert Ängste schürt, anstatt proaktiv darüber nachzudenken, wie man der sächsischen Wirtschaft unter die Arme greifen kann, um die tatsächlichen wie auch juristischen Herausforderungen des Social Web zu meistern.</p>
<p>Das kann mir als Rechtsanwalt, der technisch wie juristisch fundierte Beratung in diesem Bereich anbietet nur recht sein. Unternehmen, auch sächsische Unternehmen wollen ins Social Web starten und dabei auch die vielen Vorteile von Facebook nutzen. Letztlich möchte das ja auch die Staatskanzlei. Anders lässt sich die FanPage wohl schwer erklären. Im Gegensatz zur Staatskanzlei, die nur „Wölfe“ ruft, bieten wir – teils in enger Zusammenarbeit mit Agenturen wie Euch – nicht nur Probleme, sondern vor Allem Lösungen.</p>
<p><strong>Klagen ist – so forderst Du interessanterweise auch als Anwalt immer wieder – der schlechteste Weg. Was wäre besser? Ein kollektives Schreiben mit der Bitte um öffentliche Klarstellung?</strong></p>
<p>Haha, ich hoffe meine Mandanten und Geschäftspartner haben mich bisher nicht als konfliktscheu wahrgenommen. Klagen sind leider hin und wieder unumgänglich. Als Rechtsanwalt fühle ich mich allerdings verpflichtet die Interessen meiner Mandanten bestmöglich zu vertreten. Dabei habe ich stets eine pragmatische und ganzheitliche Lösung eines Konflikts zum Ziel. In den seltensten Fällen ist das eine Eskalation des Konflikts durch ein Gerichtsverfahren.</p>
<p>Einen Königsweg für außergerichtliche Lösungen gibt es dennoch leider nicht. Aus diesem Grund kann ich auch hier nur Anregungen in den Raum werfen. Eine Richtigstellung der Staatskanzlei wäre sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p>Gleichzeitig könnte man den Rummel um die Äußerungen der Staatskanzlei aufnehmen, um – auch zusammen mit der Sächsischen Staatskanzlei – offen und sachlich über die tatsächlichen Herausforderungen des Social Web und mögliche Lösungsansätze zu sprechen und sinnvolle und fundierte Aufklärungskampagnen zu starten.</p>
<p>Das scheitert, soweit ich das verfolgen konnte, allerdings schon daran, dass die sächsische Staatsregierung, an der Richtigkeit ihrer Äußerung festhalten möchte und den nächsten Fehler im Social Web begeht, indem sie die dort geführten Diskussionen und Kommentare nicht bzw. nur sehr schleppend aufgreift.</p>
<p>Aus diesem Grund darf ich davon ausgehen, dass auch ein kollektives Schreiben mit der Bitte um öffentliche Richtigstellung ungehört verhallen würde. Ähnliche Erfahrungen durfte ich, wenngleich auch aus anderem Anlass, bereits zu Studienzeiten sammeln.</p>
<p>Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt. Die Voraussetzungen für einen so genannten Shit-Storm sind gegeben.</p>
<p>***********************************<br />
<a href="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/01/kelz_135.jpg"><img class="alignleft" title="kelz_135" src="http://blog.frische-fische.com/wp-content/uploads/2012/01/kelz_135-113x150.jpg" alt="" width="54" height="72" /></a><a href="https://twitter.com/#!/ManDraKai">Bernhard Kelz </a>ist Rechtsanwalt bei der <a href="http://anwaltskanzleiarnold.de/">Kanzlei Arnold</a> in Dresden und bearbeitet dort IT- &amp; Medienrecht, Wettbewerbsrecht und Vertragsrecht. Außerdem <a href="http://mandrakai.wordpress.com/">bloggt er</a> über das &#8220;Recht (un)komplizierte Leben&#8221;. Die Kanzlei veranstaltet aktuell interessante <a href="http://anwaltskanzleiarnold.de/veranstaltungen/e-commerce.html">Vorträge zum Thema e-Commerce</a>.</p>
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