Während in den deutschen Singlecharts ein Schwede für den passenden Sommergroove sorgt, haben wir im Büro eine ganz andere Auffassung vom Sound des Sommers.

Kathi fährt gerade ziemlich voll auf Jazz ab und wenn sie uns nicht ständig mit Chilly Gonzales bombardiert, verknüpft sie mit Sommer diese beiden Jazznummern: Popsicle Toes von Diana Krall oder Unsquare Dance von Dave Brubeck.

YouTube Preview Image

 

weiterlesen …

Sputnika hatte bereits zum vierten Mal zur KickWM geladen und wir folgten mit einem kleinen Team dem Ruf nach Ruhm und Ehre. Leider konnten wir spielerisch nix rausholen, aber zeitgleich fand ein Bannercontest ebenfalls von Sputnika statt. Die Veranstaltung sollte mit den Bannern der teilnehmenden Teams plakatiert werden und da ging es für uns um die Wurst, genauer gesagt die Grillwurst. Als alte Fußballhasen und Strategen fielen uns die Ideen so schnell ein, wie die Treffer von Dynamo ins Hamburger Tor. Und so machten wir dank Banner eine ganz klare Ansage an unsere Gegner.

blutgräte

Die Angst kroch aus den Poren so mancher Teilnehmer. Aber beim Kickern sind wir leider nicht so gut wie beim Grafikdesign. So gewann ein anderes Team den Pott, aber wir das Grillgut.

In Sachsen sind endlich Ferien. Auf Facebook ist bei uns der Sommer eingezogen. Das Wetter spielt auch endlich mit und wir haben noch ein paar schöne Blogposts auf Lager. Die Sommerschnippsel-Reihe startete mit Plinsen, jetzt verraten die Kollegen ihre Lieblingsapps.

fischeslieblingsapps

Aquarium

 

Top 3 von Juliane

  1. Instagram: für schicke Bilder von unterwegs
  2. Hike: sichere Alternative zu WhatsApp
  3. ThinkInVisible: Training für die Augen

 

weiterlesen …

Das Dresdner Büro hat ein neues Team-Event für sich entdeckt: Das Kochen. Nachdem wir nun Nudeln mit Pesto und Kartoffeln mit Quark schmausten, kam uns die Idee zum Plinsencontest. Heute hat Gesine das Geheimrezept ihres Papas ausprobiert und die Jury (Sebastian und Simone) durften bewerten.

Testurteil: Famos und lecker. Sebastian hat nur drei Plinsen geschafft und muss heute eine größere Runde joggen.

Lange haben wir darauf gewartet und endlich ist er da: Der Facebook Hashtag, also die Verschlagwortung von einzelnen Postings. Ein Beispiel: Hatte ich bisher am Mittwoch gegen 11:00 Uhr vormittags einen unglaublich wichtigen (oder vermeintlich witzigen) Gedanken über eine neue Frisur von Barbara Salesch, so hatte ich auf Facebook zwei wesentliche Möglichkeiten:

  1. Ich habe es in meinem privaten Profil als Statusmeldung geteilt und musste hoffen, dass es sich von alleine verbreitet, obwohl meine Freunde meinen Humor allgemein eher selten teilen (und nicht wissen, wer Frau Salesch ist).
  2. Ich habe es auf der Fanpage von Barbara Salesch gepostet, obwohl dort die meisten ihre neue Frisur echt gut finden.

Nun aber kann ich es ganz twitteresk mit dem Hashtag #Salesch versehen und finde dann über die #Verlinkung alle anderen Postings zum Thema. Okay, jetzt gerade gibt es gar keinen, aber das wird sich ja vielleicht ändern. Jedenfalls finde ich so Freund (und Feind!) zum Diskutieren und mit Glück (oder Pech!) den Weg in Redaktionen und in die Marketingabteilungen von Unternehmen. Denn die warten schon lange darauf, endlich eine vernünftige Möglichkeit zu erhalten, um private Facebook-Statusmeldungen zu beobachten und auszuwerten (= Monitoring). Denn natürlich werden Menschen auch #Marken vertaggen, um den Dialog mit Gleichgesinnten zu suchen. Daniel behauptet sogar, dass #Hashtags die URL aus der Werbung verdrängen werden, was die Werber immerhin in sofern beruhigen dürfte, dass er ganz offenbar davon ausgeht, dass klassische Werbung weiter existiert ;-)

Leider hat das Ganze derzeit noch arge Schwächen. Angezeigt werden beim Aufruf einer URL nur sehr wenige Statusmeldungen. Zum Tag #Barca werden mir gerade mal drei aktuelle Meldungen angezeigt, was auf jeden Fall nicht #real istisch ist. Und auch die Monitoring-Tools halten sich bisher zurück mit der Integration.

Aber es ist trotzdem damit zu rechnen, dass Hashtag-Monitoring ein ganz großer Trend des Jahres 2013 wird. Ein Kompliment daher an Tobias Tausch, der heute als bisher einziger öffentlich über den Hashtag #dmexco zu finden ist. Aber bestimmt nicht mehr lange, Tobias :-)

Nachtrag

Rafael wies mich darauf hin, dass man als Monitoring-Service für das Abgreifen des Hashtags derzeit wohl ein Special Agreement mit Facebook braucht, weil diese nicht per API erreichbar sind. Crawlen dagegen wäre ein klarer Verstoss gegen die Nutzungsbedingungen.

 

 

Fotos bekommen auf Facebook in der Regel 53% mehr Likes und 104% mehr Kommentare als Veröffentlichungen ohne Bildmaterial. Auch auf Twitter ist die Engagement-Rate doppelt so hoch, wenn ein Bildlink involviert ist. Und grundsätzlich schauen wir alle uns ja generell lieber bunte Bilder an, als 25 Absätze reinen Text. Ich halte hiermit fest: Fotos im Social-Web sind grundsätzlich keine schlechte Idee.

Aber wie holt man das beste aus ihnen raus, besonders wenn es schnell gehen muss? Im 4. Teil meiner Serie zu PR-Visuals habe ich zusammen mit Simone getestet, mit welchen Online-Tools man schnell, einfach und kostenlos Fotos pimpen kann*.
weiterlesen …

Eine Dresdner Online-Druckerei begrüßt heute morgen seine Twitter-Follower mit den Wünschen für “einen fröhlichen Start in eine erfolgreiche Woche” an die “Twitter-Community”.

Der Kultsenf des Ostens fragt seine Facebook-Fans, ob die denn ”alle frisch und fröhlich in die neue Woche gestartet” sind. Schließlich ist ja “Moooooooontag!”

Wo leben die Menschen, die diese Posts veröffentlichen? Und woran denken die? Offenbar jedenfalls nicht daran, dass ein nicht geringer Anteil ihrer Kunden gerade sprichwörtlich im Nassen sitzt und um ihre Existenz bangt.

Wir, die wir auf Social Media Kanälen mit Kunden, Partnern und Freunden kommunizieren, können nicht auf jede Katastrophe Rücksicht nehmen. Wir können uns auch den Humor nicht nehmen lassen. Aber wir sollten schon genau aufpassen, wer denn unsere Netzwerk ist und wie es ihm augenblicklich geht. Ohne übertriebene Mitleidschiene und ohne Effekthascherei! Aber bitte mit Respekt, Verstand und Empathie. Wie eigentlich immer!

Ein Teil der Frischen Fische hat ein gemeinsames Hobby. Wir jagen und sammeln. Allerdings keine Wildschweine oder Beeren – höchstens deren schicke Fotos oder Zubereitungsvorschläge. Auf Pinterest.

YouTube Preview Image

Die Plattform ist trotzdem weit mehr als ein Treffpunkt für bastelfreudige Hausfrauen. Auch berufsbezogen pinnen wir was das Zeug hält, denn die Verwendungszwecke für uns als Agentur sind vielseitig. Das sind die Top 5:
weiterlesen …

Nachdem ich in meiner Funktion als Social-Heinz in den vergangenen zwei Jahren die Cebit ausgelassen hatte (zu wenig begeisterte mich das Leben der Webciety), hab ich in diesem Jahr doch immer wieder einen Seitenblick auf das Programm geworfen, da mich die in den Mittelpunkt gestellte “Shareconomy” schon lange sehr interessiert. Bezeichnenderweise habe ich dann bei den geschätzten Agenturkollegen von queo eine Mitfahrgelegenheit abgestaubt.

Die Fahrt war dann allerdings keine “Kaffeefahrt” mit einem Dutzend Dresdner Nerds, wie Kollegen unkten, sondern ein sehr intimer Trip im VW Bus, an dem außer mir noch vier sehr nette StudentInnen teilnahmen. Unsere Reiseleitung bestand aus queo-Urgestein und Director Technology Dirk Cosmar und Werkstudentin Paula Lehmann, denen ein großes Lob gebührt für die freundliche Betreuung ihrer Gäste.

Nach einer zügigen Reise und angeregtem Erfahrungsaustausch, erreichten wir Hannover bei herrlichem Sonnenschein. Ich tingelte direkt los, um mich mit ein paar alten Bekannten zu treffen und wunderte mich zunächst über die recht spärlich besuchten Hallen. Dafür gab es aber zwei sehr gute Gründe. Zum einen waren die Besucherzahlen erneut rückläufig, zum Anderen lockte die warme Sonne viele der Fachbesucher auf die Freiflächen. Zwischen zwei Termine passt halt immer eine Stunde mit Langnese. Oder wie der gute Erik später feststellte:

Cebit bei Sonne ist wie Schule schwänzen mit Schlips

Leider war das mit der Shareconomy nur ein schöner Medien-Schnack. Wer auf Gruppenangebote bei den Imbissständen oder “Teile-Kickboards” gehofft hatte, wurde enttäuscht. Während man sich bei der South by Southwest Fahrräder (,die ihren Standort twitterten) teilte, ging man bei der cebit noch brav alleine zu Fuß. Dass es dann Vorträge zur Shareconomy gab, die nur gegen Gebühr zu sehen waren, war dann eigentlich nur logisch. Schade. Denn man hätte die gepredigten Innovationen (Smart Sharing) sicher besser erlebbar machen können und genau darin muss die cebit in meinen Augen künftig ihr Heil suchen. In der globalisierten und digitalisierten Welt würde es wundern, wenn die cebit je wieder der Ort wird, wo bahnbrechende News der großen Konzerne verkündet werden. Dafür gibt es bedeutendere Events. Also braucht es innovative Ansätze und ein in sich geschlosseneres Konzept. Der Anfang dafür ist gemacht. Weniger Tütensammler, weniger Masse, dafür mehr Qualität und mehr Komfort für die Fachbesucher. Das haben wohl alle so empfunden. Aber leider sinken nicht nur die Besucherzahlen, sondern auch immer weniger Journalisten und Blogger finden den Weg zur cebit. Eben weil das nächste große Ding (=Produkt) nicht hier enthüllt wird. Und um das nächste große Ding (=Thema) zu verstehen, fehlt es noch an Ideen. Draußen saß ich neben der Redaktion einer Schülerzeitung. Tenor:  Zum Thema Shareconomy ist hier nichts gesagt worden, was die nicht schon im Heft hatten. Nun denn…..

Der Begriff des “Real Time Marketing” erobert derzeit die Marketing-Abteilungen von zwei Seiten.

Zum Einen im Hinblick auf den technischen Prozess des “Real Time Advertising“, also Auktionen um Werbebanner auf Websites, die in wenigen Millisekunden erfolgen. Darum soll es heute und hier nicht gehen.

Zum Anderen steht aktuell das Thema “Real Time Content Marketing“, also Reaktionen auf aktuelle Ereignisse in Social Media im Fokus. Dabei genügt es nicht, einfach nur aktuelle Themen zu kommentieren oder zu streifen, man muss eigene Duftmarken setzen. ”Commenting on the Zeitgeist Isn’t Enough to Be Relevant” stellt Ian Schafer treffend fest.  Als beim letzten Super Bowl der Strom ausfiel, verbreitete Keksproduzent Oreo über Twitter einen Webflyer mit dem Slogan “You can still dunk in the dark”. Der Tweet wurde 15.000 Mal retweetet, der Facebookbeitrag über 20.000 Mal geliked und die Fanzahl bei Instagram erhöhte sich von 2.000 auf 36.000. Ein ausgezeichnetes Ergebnis für einen am Ende überschaubaren Aufwand (Idee, Gestaltung, Tweet).

Bildschirmfoto 2013-02-28 um 12.08.14

 

Real Time Content Guerilla Marketing 

Solche Aktionen lassen sich nur bedingt planen, zeigen aber, welche Chancen (und Herausforderungen) “Echtzeit”-Kommunikation für Unternehmen darstellt. Interessant ist das Ganze auch aus rechtlicher Sicht, denn mit zunehmender Bedeutung des “Second Screen”-Phänomens öffnen sich auch ganz neue Möglichkeiten des Guerilla Marketings.

Beispiel Medienpartnerschaft 

Biersorte K präsentiert die erfolgreiche Krimireihe T im Fernsehen. K bezahlt dafür einen nicht unwesentlichen Betrag, um die Fernsehzuschauer zu erreichen. K wird kurz vor und kurz nach dem Krimi eingeblendet. Der Kontakt ist kurz und nicht besonders emotional. Nun könnte Biersorte W auf die Idee kommen, sich unter dem Hashtag #T in die Gespräche zum Krimi einzumischen oder mit einem “Sponsored Tweet” im entsprechenden Feed genannt werden. Ist der Hashtag #T markenrechtlich geschützt?

Beispiel Werbebande 

Vor Kurzem (ich glaube beim Länderspiel gegen Frankreich) buchte eine deutsche Onlinedruckerei Werbeflächen im Stadion. Interessanterweise wurde nicht der klassische Image-Ansatz gewählt, sondern via Lauftext auf der LED-Anzeige für ein Aktionsangebot geworben. Im entsprechenden Twitterfeed, der sehr rege genutzt wurde (sekündlich neue Tweets), fand ich die Druckerei dagegen nicht wieder, obwohl ich nicht der einzige wahr, der sich via Tweet zum Angebot geäußert hatte. Wettbewerber haben hier eine riesige Chance verpasst, das Angebot zum Beispiel um einen Euro zu unterbieten und mit Direktlink zum Webshop eine bessere Conversion zu erzielen, als das über Werbebanden im Stadion möglich ist. Und war bzw. ist der Hashtag #FRAGER (France VS Germany) geschützt für die offiziellen Sponsoren der UEFA?

Wie ist das bei Euch im Unternehmen? Seid Ihr gewappnet, um auf aktuelle Dinge einzugehen? Habt Ihr ein Freigabesystem, was dieses erlaubt? Habt Ihr Euren Anwalt im Skype-Chat? 

 

Weiterführende Links/ Verwendete Quellen:

Forbes: The Oreo Slam Dunk

tbgdigital über Real time consumer engagement mit der Twitter API

Real TIme Advertising Community auf Google+

Ian Schafer über Real-Time Marketing

Seiten: Früher 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 27 28 29 Älter