Was war das für ein Getümmel am Mittwoch in Köln auf der Gamescom. Die S-Bahn war voll, die Taxis standen im Stau und lange Schlangen am Ticketschalter. Waren das wirklich nur Journalisten, Aussteller und Fachbesucher? Irgendwie scheint bei der gamescom niemand mehr so richtig auf die Trennung zu achten, die für einige Kollegen lange Warteschlangen an Gameplay-Ständen mit sich brachte. Mir kamen 15jährige Fachbesucher entgegen, die auch ganz professionell Spiele kommentierten a la „Aldder, wie geil ist das denn?“ oder sah in die Augen 12jähriger Fachbesucher, die ganz verzückt die neuen Konsolen ausprobieren durften. Für nächstes Jahr erwarte ich da keine Besserung, eher noch mehr Getümmel. Irgendwann gab es dann doch mal Einlasskontrollen im Business Bereich, in dem wir Mittwoch fast den ganzen Tag unterwegs waren, von einem Interviewtermin zum nächsten, zehn sollten es dann insgesamt werden.

Mein Highlight an diesem Tag war das Treffen mit Urgestein Al Lowe, der uns zusammen mit Paul Trowe empfing und gut gelaunt mit uns über Larry und weitere Projekte sprach. Natürlich bekamen wir ein gemeinsames Foto und jeder erhielt noch ein Autogramm.

Signierte Karte von Al Lowe

Signierte Karte von Al Lowe

Zwischendrin konnte ich mal durch die Hallen schlendern oder schubsen lassen. Bei Schenker stieg schon die erste Party am Stand und bei den neuen Konsolen war kein Platz mehr und Wartezeiten von über einer Stunde zum Ausprobieren.

Der Tag endete für mich mit wunden Füßen und endlich einem Stuhl bei der Pressekonferenz von den German All Stars. Sechs Studios, die einfach machen wollen, was ihnen Spaß macht, abseits von Publisherzwängen oder Marketingstrategien. Sie entwickeln anhang eines ganz groben Konzepts ein Spiel in sechs Episoden: Jede Firma bekommt eine Episode und ich bin echt gespannt, auf das Endergebnis.

Leider verpasst habe ich den Vortrag von Kevin Mentz, leitender Gamedesigner und Autor bei Daedalic-Entertainment, der am Beispiel seines Adventures Memoria das Spieldesign und Storytelling erläutert. Übrigens mein Kauftipp.

Fazit des Tages: Nächstes Jahr gern wieder, aber dann schau ich mich nur im Business Bereich um oder stelle mich gleich um neun an den Ständen an, um noch eine realistische Chance auf das Vorort-Testen von Spielen zu haben.

Na, das war ja was gestern. Pünktlich zum späten Feierabendbier (in Deutschland), veröffentlicht Facebook den Hinweis, seine Gewinnspielregeln entscheidend zu lockern. Gehörte es bisher zu unseren meist gefragten Aufgaben, Gewinnspiele zu konzipieren, zu verhindern oder zu kommentieren (je nach Auftragslage und Kundenstamm), können Unternehmen von nun an wesentlich schneller und einfacher selber eigene Gewinnspiele auf ihrer Fanseite durchführen. Hier eine kleine Übersicht, welche Gewinnspielformen ab sofort erlaubt sind und welche nicht.

(+) Verlosung unter allen Kommentatoren (Likes, Postings auf Fanseiten, Direktnachrichten)

Beispiel:Welches ist Dein Lieblingsfußballclub. Unter allen Kommentaren (Likes, Einsendungen per Direktnachicht, Mitteilungen auf unserer Wall), verlosen wir 20 Kisten Fischpils (Hamburger SV und Hannover 96 sind ausgeschlossen).”

Erlaubt Facebook das?

JA!  Aber mit Einschränkung. Zwar erlaubt Facebook jetzt die Teilnahme per Kommentar, fordert aber auch weiterhin z.B. die Aussage, dass dieses Gewinnspiel nicht mit Facebook zu tun hat. Richtig wäre also die Formulierung:

Welches ist Dein Lieblingsdußballclub. Unter allen Kommentaren, verlosen wir 20 Kisten Fischpils. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Aber Achtung! 

Ab wie viel Jahren darf man teilnehmen? Bis wann läuft das Gewinnspiel? Kann man auch Geld statt Fischpils bekommen? Darf man Hannover 96 ausschließen? Können auch Kanadier, Peruaner oder sogar Österreicher teilnehmen?”

(+) Votings per Like 

Beispiel: “Lade heute Dein schönstes “Ich-putze-grad-mein-Auto -Foto hoch. Das Bild mit den meisten Likes gewinnt eine Partie Minigolf mit Mario Barth.”

Erlaubt Facebook das? 

JA! Aber mit den genannten Einschränkungen.

(-) Teilnahme per Sharefunktion

Beispiel: “Teile dieses Bild und gewinne eine von zwei Tüten Brausepulver.

Erlaubt Facebook das? 

NEIN! Weiterhin darf ich nicht aufgefordert werden, Dinge mit meinen privaten Kontakten zu teilen, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen!

Fazit: 

Gewinnspiele auf Facebook verfolgen idR zwei Ziele. Die Steigerung der Bekanntheit und die Kundenbindung (= Dialog). Einen großen Schub für die Viralität gibt Facebook auch mit den neuen Regeln nicht, da weiterhin (Gott sei Dank) das Teilen von Inhalten nicht erlaubt ist.

Ganz so kritisch wie Thomas sehe ich es nicht. Im Grunde erlaubt Facebook also nur, was eh sehr viele gemacht haben. Man kann jetzt halt auch als “Saubermann” wesentlich schneller auf aktuelle Themen eingehen (“Wer wird nächster Trainer bei Schalke?”) und muss mit weniger Sorgen an ein Gewinnspiel gehen, dass Facebook dazwischengrätscht. Das fördert im besten Fall den Dialog und verpufft im schlechtesten Fall als Abstaubernummer, bei der sich nur die Gewinnspielsammler tummeln und das Unternehmen gar nichts davon hat.

Wenn Facebook es hinbekommt, die wirklich “bösen” Dinge dafür besser zu kontrollieren (Shares) und die Seitenbetreiber merken, dass 100 Gewinnspielsammler auf der Fanseite weniger bringen als 10 potenzielle Kunden, könnten die neuen Regeln den Dialog wesentlich erleichtern. Hoffen wir´s mal!

 

Eine alte Fische-Weisheit besagt, dass schöne Dinge wie der Sommer gefeiert werden sollten. So treffen wir uns traditionell einmal im Jahr zum Sommerfest.

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Berliner Fische in Dresden

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Während einige von uns ihre letzten Urlaubstage genießen, um noch mal so richtig Kraft zu tanken, sitzen die anderen schon an den letzten Vorbereitungen für die jetzt kommenden wichtigen Messen.

Den Auftakt bildet bereits nächste Woche die gamescom in Köln. Schon jetzt sind laut Veranstalter alle Tickets für Samstag im Onlineshop ausgebucht. Ich tippe da wieder auf fleißige Goodie-Sammler und lange Schlangen vor den neuen Konsolen, die man ausprobieren kann. Unser Kunde Schenker Technologies wird dieses Jahr auch wieder den Stand rocken und seine neuesten High-End-Notebooks zeigen. Ich selbst werde privat für das Gaming-Magazin Adventurecorner unterwegs sein und mal als Redakteur Entwicklern und Publishern auf den Zahn fühlen. Bin mal gespannt was Daedalic, King Art und Co uns zeigen werden.

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Während in den deutschen Singlecharts ein Schwede für den passenden Sommergroove sorgt, haben wir im Büro eine ganz andere Auffassung vom Sound des Sommers.

Kathi fährt gerade ziemlich voll auf Jazz ab und wenn sie uns nicht ständig mit Chilly Gonzales bombardiert, verknüpft sie mit Sommer diese beiden Jazznummern: Popsicle Toes von Diana Krall oder Unsquare Dance von Dave Brubeck.

YouTube Preview Image

 

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Sputnika hatte bereits zum vierten Mal zur KickWM geladen und wir folgten mit einem kleinen Team dem Ruf nach Ruhm und Ehre. Leider konnten wir spielerisch nix rausholen, aber zeitgleich fand ein Bannercontest ebenfalls von Sputnika statt. Die Veranstaltung sollte mit den Bannern der teilnehmenden Teams plakatiert werden und da ging es für uns um die Wurst, genauer gesagt die Grillwurst. Als alte Fußballhasen und Strategen fielen uns die Ideen so schnell ein, wie die Treffer von Dynamo ins Hamburger Tor. Und so machten wir dank Banner eine ganz klare Ansage an unsere Gegner.

blutgräte

Die Angst kroch aus den Poren so mancher Teilnehmer. Aber beim Kickern sind wir leider nicht so gut wie beim Grafikdesign. So gewann ein anderes Team den Pott, aber wir das Grillgut.

In Sachsen sind endlich Ferien. Auf Facebook ist bei uns der Sommer eingezogen. Das Wetter spielt auch endlich mit und wir haben noch ein paar schöne Blogposts auf Lager. Die Sommerschnippsel-Reihe startete mit Plinsen, jetzt verraten die Kollegen ihre Lieblingsapps.

fischeslieblingsapps

Aquarium

 

Top 3 von Juliane

  1. Instagram: für schicke Bilder von unterwegs
  2. Hike: sichere Alternative zu WhatsApp
  3. ThinkInVisible: Training für die Augen

 

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Das Dresdner Büro hat ein neues Team-Event für sich entdeckt: Das Kochen. Nachdem wir nun Nudeln mit Pesto und Kartoffeln mit Quark schmausten, kam uns die Idee zum Plinsencontest. Heute hat Gesine das Geheimrezept ihres Papas ausprobiert und die Jury (Sebastian und Simone) durften bewerten.

Testurteil: Famos und lecker. Sebastian hat nur drei Plinsen geschafft und muss heute eine größere Runde joggen.

Lange haben wir darauf gewartet und endlich ist er da: Der Facebook Hashtag, also die Verschlagwortung von einzelnen Postings. Ein Beispiel: Hatte ich bisher am Mittwoch gegen 11:00 Uhr vormittags einen unglaublich wichtigen (oder vermeintlich witzigen) Gedanken über eine neue Frisur von Barbara Salesch, so hatte ich auf Facebook zwei wesentliche Möglichkeiten:

  1. Ich habe es in meinem privaten Profil als Statusmeldung geteilt und musste hoffen, dass es sich von alleine verbreitet, obwohl meine Freunde meinen Humor allgemein eher selten teilen (und nicht wissen, wer Frau Salesch ist).
  2. Ich habe es auf der Fanpage von Barbara Salesch gepostet, obwohl dort die meisten ihre neue Frisur echt gut finden.

Nun aber kann ich es ganz twitteresk mit dem Hashtag #Salesch versehen und finde dann über die #Verlinkung alle anderen Postings zum Thema. Okay, jetzt gerade gibt es gar keinen, aber das wird sich ja vielleicht ändern. Jedenfalls finde ich so Freund (und Feind!) zum Diskutieren und mit Glück (oder Pech!) den Weg in Redaktionen und in die Marketingabteilungen von Unternehmen. Denn die warten schon lange darauf, endlich eine vernünftige Möglichkeit zu erhalten, um private Facebook-Statusmeldungen zu beobachten und auszuwerten (= Monitoring). Denn natürlich werden Menschen auch #Marken vertaggen, um den Dialog mit Gleichgesinnten zu suchen. Daniel behauptet sogar, dass #Hashtags die URL aus der Werbung verdrängen werden, was die Werber immerhin in sofern beruhigen dürfte, dass er ganz offenbar davon ausgeht, dass klassische Werbung weiter existiert ;-)

Leider hat das Ganze derzeit noch arge Schwächen. Angezeigt werden beim Aufruf einer URL nur sehr wenige Statusmeldungen. Zum Tag #Barca werden mir gerade mal drei aktuelle Meldungen angezeigt, was auf jeden Fall nicht #real istisch ist. Und auch die Monitoring-Tools halten sich bisher zurück mit der Integration.

Aber es ist trotzdem damit zu rechnen, dass Hashtag-Monitoring ein ganz großer Trend des Jahres 2013 wird. Ein Kompliment daher an Tobias Tausch, der heute als bisher einziger öffentlich über den Hashtag #dmexco zu finden ist. Aber bestimmt nicht mehr lange, Tobias :-)

Nachtrag

Rafael wies mich darauf hin, dass man als Monitoring-Service für das Abgreifen des Hashtags derzeit wohl ein Special Agreement mit Facebook braucht, weil diese nicht per API erreichbar sind. Crawlen dagegen wäre ein klarer Verstoss gegen die Nutzungsbedingungen.

 

 

Fotos bekommen auf Facebook in der Regel 53% mehr Likes und 104% mehr Kommentare als Veröffentlichungen ohne Bildmaterial. Auch auf Twitter ist die Engagement-Rate doppelt so hoch, wenn ein Bildlink involviert ist. Und grundsätzlich schauen wir alle uns ja generell lieber bunte Bilder an, als 25 Absätze reinen Text. Ich halte hiermit fest: Fotos im Social-Web sind grundsätzlich keine schlechte Idee.

Aber wie holt man das beste aus ihnen raus, besonders wenn es schnell gehen muss? Im 4. Teil meiner Serie zu PR-Visuals habe ich zusammen mit Simone getestet, mit welchen Online-Tools man schnell, einfach und kostenlos Fotos pimpen kann*.
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