Die so genannte “Green IT” soll zu Energieeffizienz und Ressourcenschonung beitragen - wenn beispielsweise durch den Ausbau von Webkonferenzen weniger Flüge gebucht werden, dann bringt das im Sinne von Green IT nur dann etwas, wenn die für die Webkonferenzen verwendeten Techniken ebenfalls einen grünen Anstrich haben. Zu diesen Techniken gehören u.a. die Rechenzentren, in denen die Seiten der Webkonferenzen etwa gehostet werden.

Und genau in diesem Zuhat sich der große Hoster und Frische Fische-Kunde Host Europe in den letzten Jahren zum Vorzeigeunternehmen gemausert: Die Kölner haben ihre Rechenzentren in den letzten Jahren konsequent modernsten Ansprüchen in Sachen Energieeffizienz und Ressourcenschonung angepasst und bekamen dies erst vor einigen Tagen auch wieder schwarz auf weiß bestätigt. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es die Rechenzentren bereits zum dritten Mal im Hinblick auf Technik,. Gebäude, Prozesse und Personal untersuchen lassen und dabei nach Angaben der eco-Auditoren (eco Datacenter Star Audits, DCSA) ein “herausragendes Ergebnis” erzielt: Das Rechenzentrum in der Hansestraße erhielt wieder vier Sterne; das neue “grüne” Rechenzentrum in der Welserstraße wurde mit der Bestmarke von fünf Sternen ausgezeichnet.

Keine Überraschung also, dass die Kölnische Rundschau Host Europe als “Leuchtenden Stern im Internet-Universum” bezeichnet. Das Unternehmen hat 175.000 Kunden weltweit und erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 30 Millionen Euro. Insgesamt verbraucht Host Europe 20 Gigawattstunden Strom pro Jahr – zwar auf den ersten Blick unglaublich viel, aber doch deutlich weniger als bei vergleichbaren Rechenzentren. So sorgt beispielsweise ein hoch technisiertes Klima-System für die energieefiziente Kühlung der Server und die Büros werden mit der Abwärme der Server geheizt. Das Bürogebäude etwa weist insgesamt eine ausgeglichene CO2-Bilanz auf.

Insgesamt zeigt das positive Beispiel Host Europe, dass Energieeffizienz und Ressourcenschonung auch in hoch technisierten Bereichen möglich – und vor allem in diesen Bereichen gerade nötig sind. Green IT hat in Deutschland also einen (guten) Namen, den man sich merken muss: Host Europe.

Jetzt haben wir’s endlich schwarz auf  weiß: Mit einem durchschnittlichen PUE (Power Usage Efficiency) von 1,62 sind die deutschen Rechenzentren im globalen Vergleich gut positioniert. Sagt eine tagesaktuelle Studie des Arbeitskreises Datacenter im eco Verband der deutschen Internetwirtschaft. Allerdings: Es gibt gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Rechenzentren. Denn “nur ein geringer Prozentsatz der Rechenzentrumsbetreiber (27%) führt regelmäßige Messungen durch, lediglich ein Drittel der Befragten (33%) hat verantwortliche Mitarbeiter für Energieeffizienz”, weiß der Leiter des Arbeitskreises Patrick Pulvermüller. Er ist Experte in Sachen Energieeffizienz und war federführend bei der Realisierung des “grünen Rechenzentrums” unseres Kunden Host Europe in Köln. Unser Tipp des Tages zur Rettung der Welt: Fragen Sie Ihren Hosting-Anbieter nach seiner PUE.

PS: Einfach eine Mail an ak-datacenter@eco.de senden und Sie erhalten die Studie kostenlos zugesandt.