Gestern habe ich mich ein wenig sarkastisch über den aktuellen Markt mit vermeintlich billigen aber am Ende doch teuren Willkommens-Seiten ausgelassen, die in meinen Augen für den Facebook-Anfänger ein eher überflüssiges Statussymbol sind.

Erst die Pflicht, dann die Kür, das gilt auch für Facebookseiten von kleinen und mittleren Unternehmen mit einer geringen Markenbekanntheit, die nicht direkt mit einem Budget von über 5.000 Euro für Incentives und Facebook-Ads an den Start gehen.

Was dabei etwas falsch interpretiert wurde:

Natürlich finde ich Willkommens-Seiten nicht per se schlecht. Im Gegenteil. Sie sind eines der wenigen Instrumente, seine Facebookseite zu individualisieren und seine Message zu transportieren. Dazu muss man aber eine solche Message erstmal haben und dazu muss man auch erstmal wissen, was man mit Facebook wirklich erreichen will.

Ich empfehle daher zwei Alternativen:

A: Nutzen eines kostenlosen Tools
B: Erst mal abwarten und nach einem halben Jahr entscheiden, wie viel Geld man wofür investieren möchte.

Kostenlose Tools gibt es jede Menge, das bekannteste dürfte Pagemundo sein – damit kann man schon allerhand machen, wenn man denn gutes Bildmaterial zur Verfügung hat. Wenn nicht, dann ist das eine Sache, in die man langsam investieren sollte, denn Bildmaterial braucht man für PR, die eigene Website, Broschüren und und und.

Was macht eine gute Willkommens-Seite aus?

Eine gute Willkommens-Seite

  • öffnet sich vor allem schnell. Dazu sollte die Framequelle zuverlässig sein und die Inhalte nicht zu gewaltig.
  • zeigt dem Besucher in kurzen klaren Schlagworten und Bildern, was ihn hier erwartet. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte. Die Bildsprache muss das gewollte Image und die behandelten Themen klar darstellen.
  • stellt kurz die Akteure mit Bild und Namen vor, die für das Unternehmen auf Facebook sprechen. Das hat zum Beispiel unser Kunde die Online-Druckerei Saxoprint ganz charmant gelöst.
  • arbeitet mit „call2action“-Elementen, also zum Beispiel mit „Werde Fan“-Pfeilen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Kostenlose Incentives für Fans und Verlosungen wirken wie das Betteln um jeden Fan, also besser mit Inhalten überzeugen.
  • spricht den Besucher gerne direkt an. Wenn auf der Seite selbst geduzt wird, dann bitte auch auf der Startseite! („Schön, dass Du da bist“)

 

Kennt Ihr diese Gattung Mensch, die aus Unfähigkeit beim Tennis den zweiten Aufschlag noch von unten macht, aber Sportartikel für 1.000 Euro am Leib trägt? Die auch in den teuersten Carving-Skiern nicht mehr als den Stemmbogen im Kriechgang hinbekommt?

Genau so wirken manche Unternehmen (KMU) auf mich, die bei Facebook den Unterschied zwischen Fanpage und Privatprofil gerade so begriffen haben, aber bereits im zweiten Schritt eine Willkommens-Seite für minimum 500 Euro bei der lokalen Social Media Agentur in Auftrag geben. Lange bevor über die Mission und die Strategie der Aktivitäten ernsthaft nachgedacht wurde…

Denn wie auch immer sie es geschafft haben: Die Fließband-Kreativen unter den Social Medianern haben die Willkommens-Seite als absolutes „Must-Have“ etabliert. Und versucht nun, Neueinsteigern ihre Angebote für Schnäppchenpreise von 300 Euro aufwärts zu verkaufen.

Kann man machen. Muss man aber meiner Meinung nach definitiv nicht!

Sicher: Eine schöne Fassade schadet nie. Aber erstens sind Baukasten-Fassaden auch im Netz in der Regel nicht schön sondern erinnern an Fertighäuser, und zweitens geht es bei Social Media ja eben gerade nicht um die Fassade sondern um Transparenz.

Investieren lohnt sich erst, wenn es Spaß macht

Es gibt jedenfalls viel wichtigere Dinge bei der Betreuung einer Facebook-Seite als ein vermeintlich professioneller Willkommensgruß! Und genau wie beim Tennis kann man das handwerkliche Können ohne teures Equipment genauso schnell lernen wie mit. Und genau wie beim Skifahren weiß man erst dann, wenn man es kann, ob man eher Slalom- oder Abfahrt-Ski braucht. Geld investieren lohnt sich also auch in Sachen Facebook erst dann, wenn man sich wirklich sicher ist, dass man auch Spaß hat. Ja, ich habe Spaß gesagt! Anzeigen schalten muss keinen Spaß machen! Auch TV-Spots müssen einen nicht befriedigen, so lange die Tests ergeben, dass sie wirken. Aber Facebook ist anders. Es muss Spaß machen. Sogar dann, wenn es manchmal etwas weh tut. Weil ich es im Gegensatz zur TV-Ausstrahlung höre, wenn sich die Rezipienten meiner Werbung aufregen. Es muss Spaß machen und es muss eine Mission geben, warum ich eigentlich hier bin und eine Strategie, wie ich das erreichen will. Und eben handfeste, handwerkliche Erfahrungen.

Gerade kleinere Unternehmen sollten das Geld lieber in Workshops oder Literatur investieren, den Wettbewerb intensiv beobachten und – vor allem – den Austausch mit Kollegen suchen. Man sollte erst das Handwerk verstehen und sich selber möglichst viel von dem aneignen, was man braucht, um die Seite zu betreuen. Treue Kunden werden auch ohne Willkommens-Seite zum Fan. Und weiter empfohlen wird man bei Facebook garantiert niemals wegen einer Lösung von der Stange sondern wegen kreativer, origineller Ideen und weil man genau das vermittelt: Dass man Spaß an der Sache hat.

Beim ersten Aufsetzen einer Facebookseite sind eigentlich nur zwei Dinge wirklich richtig, richtig wichtig:

Der Name und die Vanity-URL! Alle anderen Dinge können im Nachhinein problemlos verändert werden.
(Bitte deswegen trotzdem Gedanken über ein aussagekräftiges, sympathisches Profilbild machen!)

Fazit

Alle Angebote “von der Stange” (egal ob App oder Willkommens-Seite) sind in meinen Augen nur was für erfahrene Facebook- oder Social Network-Nutzer, die sich sehr schnell zurechtfinden, wenn von Widgets, iFrames und Tabs die Rede ist, genauso wie der teure Carver sich erst auf der schwarz-roten Piste lohnt. Und dann fetzt es auch eindeutig mehr!

Bis vor kurzem dachte ich, das Thema Edgeranking sei nicht mehr als der neueste Bullshit-Bingo-Anwärter. Wenn ein Begriff aber in allen Schlüsselmedien hoch- und runterbesprochen wird, und dann auch noch in Verbindung mit Facebook – dann muss man doch mal genauer hinschauen. Auch weil der Edgerank- Algorithmus dem von Google gar nicht so unähnlich sein soll und angeblich viel damit zu tun hat, welche Status Updates, News, Bilder und Videos einem tagtäglich im Top News-Feed gezeigt werden – oder vor allem eben nicht gezeigt werden. Habt Ihr Euch nicht auch schon ab und zu gefragt, warum man fast ausschließlich Posts der gleichen Leute serviert bekommt, und das trotz einer Freundesliste von 100+?

Schon länger kursierte ein Video zum Phänomen Edgerank von der Firma Klurig Analytics, spezialisiert auf ‚Social Media ROI’, im Web. Hier wird erklärt, worum es beim Edgeranking geht: Neben dem ‚Most Recent’ News Feed gibt es den ‚Top News’ Feed, den laut Facebook 95% aller User nutzen, vielleicht gerade weil sie den anderen News Feed gar nicht erst bemerkt haben.  Auch wenn die Macher von TechCrunch da ganz andere Zahlen nennen: Wenn man mal länger als 10 Stunden nicht online war, leuchtet ein, dass nicht alle News gleichberechtigt und auf einer Seite angezeigt werden können, Top News hin oder her – deswegen der Edgerank-Algorithmus.  Mit Hilfe dessen ermittelt Facebook, welche Posts an erster, zweiter, dritter usw. Stelle erscheinen sollten. Und das funktioniert folgendermaßen: Den ganzen Beitrag lesen…

Nach über einem Jahr Abwesenheit von meinem privaten Myspace-Profil (inaktiv!), wollte ich mich gestern dort einloggen, um an den Embedding-Code eines Musik-Titels zu kommen. Warum auch immer ich dazu eingeloggt sein muss: Natürlich wusste ich mein Passwort nicht mehr und wollte dies zurücksetzen lassen.

Vergessen hatte ich aber auch, dass ich mir damals irgendwann den hochintelligenten Namen “Alter Spinnstdu” gegeben habe, als Myspace den plötzlich zusätzlich zu meinem Nickname verlangt hat.

Entsprechend entrüstet war ich im ersten Augenblick, als mich zum Zurücksetzen des Passworts folgende Mail erreichte :-)

Natürlich kann Myspace da ausnahmsweise (?!?) mal nix für. Aber dennoch hat das schon Symbolcharakter: Ein ganz wichtiger Aspekt pro Facebook und contra Myspace war seinerzeit sicherlich, dass bei Facebook von vornherein die (meisten) User mit ihrem Klarnamen agiert haben. Dadurch wurde man schnell und einfach auch durch Nichtmitglieder gefunden und hat diese so im Zweifel motiviert, sich anzumelden. Für Ex-Kollegen und Schulkameraden die wesentlich unkompliziertere Variante als beim kostenpflichtigen Social Media-Dino Stayfriends. Außerdem war durch die Verwendung der Klarnamen der Umgangston wesentlich gesitteter als bei Myspace oder der Verbalkloake Youtube.

Hat Facebook einen entscheidenden Fehler von myspace übernommen?

Wenn wir schon dabei sind, über Myspace zu reden: In meinen Augen hat sich das Netzwerk unter anderem damit sein Grab geschaufelt, dass Organisationen (Bands, Unternehmen, Vereine usw.) auf den Profilen anderer gnadenlos Werbung machen konnten. Irgendwann waren privat wie kommerziell genutzte Profile nichts anderes mehr als bunte Litfasssäulen. Und Myspace nichts anderes als eine Tauschbörse für Werbepostings.
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An dieser Stelle sei kurz auf eine aktuelle Koproduktion der Fische mit dem Webgestalter, Programmierer und Blogger Bernd Wiechering hingewiesen.

Bernd und ich kennen uns seit der F-Jugend und haben uns 2010 nach 20 Jahren ohne Kontakt auf Facebook wiedergefunden. Er ist mittlerweile Webgestalter, Programmierer und Blogger und hat vor Kurzem ein tolles Tutorial zu Static FBML Anwendungen geschrieben.

Gemeinsam haben wir uns Gedanken darüber gemacht, ob man als Unternehmen Verhaltensregeln für seine Facebookseite veröffentlichen sollte und wenn ja, wie diese aussehen könnten. Wie verfährt man mit offensichtlicher Werbung auf seiner Pinnwand? Einfach Löschen? Eine Erklärung abgeben? Kommentieren? Und wenn man sie löscht, auf welcher Grundlage?

Das Ergebnis ist ein kleines Tutorial, wo wir erklären, wie man auf Facebookseiten Grafiken unter einem Extra-Reiter einbetten kann, um zum Beispiel Veranstaltungs- oder Angebotsflyer zu integrieren. Das aber eben anhand einer „Hausordnung für Facebookseiten“

Über Feedback im Blog von Bernd freuen wir uns wie der Hausmeister über ein frisch gebohnertes Treppenhaus!

Erst waren wir skeptisch, als Anfang der Woche ungewöhnlich viele Links und Artikel zum ‚Unfriend Finder’ im Netz auftauchten – und das, obwohl es ihn schon einige Monate gibt. Ich war neugierig und installierte die App. Und es funktioniert tatsächlich – der Kollege bot sich freiwillig an, mich als Freundin auf seiner facebook-Liste zu löschen, und circa 5 Minuten später bekam ich eine Notification, dass er nicht mehr mein Freund sei.

Manche werden sich fragen: „Was für eine Unterschied macht es, wieso würdest du wissen wollen, wer dich gelöscht hat? Und es kann ja auch sein, dass der/die Betreffende sein Profil gelöscht oder deaktiviert hat? Das lässt sich aber überprüfen durch Suchen des gewünschten Profils – wenn der User sich nicht unauffindbar gemacht hat qua seiner Privatsphäre-Einstellungen. Und es ist schon sehr bequem, gleich eine Meldung zu bekommen, und dann eben ggf. noch seine Nachforschungen anzustellen, oder? Nicht nur, weil ich neugierig bin – ich kenne 90% meiner Kontakte mehr oder weniger gut, und sammele nicht einfach wahllos Namen für meine Liste.

Bugs ja – Spam nein!

Eine weitere Befürchtung, die sich wohl bei der „Who visited your Profile“-App bewahrheitet hat, war, dass ein Einrichten der App mit Facebook-Spam bei allen Kontakten des betroffenen Users einhergehen würde – tut es aber nicht im Fall des Unfriend Finders. Es scheint also, als habe das Management sich zumindest hier von seiner anfänglich ablehnenden Haltung distanziert. Ganz im Gegenteil: auf facebook selbst gibt es eine Gruppe ‚Unfriend Finder’, die schon mehr als 5000 Mitglieder hat und, genauso wie die App selbst, von Edouard Gatouillat, einem in San Francisco lebenden französischen Software-Entwickler, ins Netz gestellt wurde. Auch auf Twitter ist er zu finden. Im facebook-Blog findet sich indes nichts dazu, und auch sonst ergab sich aus meinen etwaigen Google-Suchen nichts, was die Meinung des fb-Managements zum Unfriend-Finder angeht…

Ich habe die Version 23 installiert, und habe schon einige negative Kommentare zur Version 24 gehört – und die vorhergehende App (Nr. 22) scheint noch ganz andere Probleme gehabt zu haben. Ich bin gespannt wie’s weitergeht – and I’ll keep you posted!

Vor einiger Zeit hat die t3n in einem Beitrag zusammengefasst, was Online-Experten für die Megatrends 2011 halten. Mich wundert, dass kaum einer der Experten konkret die Verknüpfung von Facebook und Shoppinglösungen genannt hat.

Bisher erleben (und leben) wir Facebook vor allem als Dialogplattform. Nutzer waren und sind vornehmlich dort, um mit privaten Kontakten Informationen aller Art auszutauschen. Sie profitieren aber auch von einer Veränderung im Dialog mit Unternehmen. Fühlt man sich in Briefen, Mails und Telefonaten schnell als Bittsteller, hebt der öffentliche Dialog via Facebook den Kunden auf Augenhöhe mit dem Unternehmen und macht ihn somit zu dem, was er eigentlich sein sollte: Nicht anonymer Konsument, nicht König, sondern Partner.

Für mich ist nicht die Frage, ob 2011 das Jahr des “f-Commerce” wird, da bin ich mir ziemlich sicher. Ich bin eher neugierig, welche Ausrichtung sich stärker durchsetzt: Shoplösungen zur Integration in Facebookseiten (Facebook-Shops) oder Nutzung von Facebook-Verknüpfungen auf der eigenen Shopseite (Webshop-App).

Integrierte Facebook-Shops sind noch sehr selten. Zu den Anbietern von Shopsystemen zählen zum Beispiel die Jenaer Igniti. Aber auch Facebook selbst arbeitet offenbar intensiv an entsprechenden Features zur Anwendung auf Facebookseiten.

Ein sehr gelungenes Beispiel für eine Webshop-App liefert das DaWanda-Pendant Etsy mit dem Geschenkefinder. Die App erlaubt mir, einen meiner Facebookfreunde auszuwählen und schlägt mir dann für diesen passende Geschenke vor. Die Auswahl der Vorschläge erfolgt dabei anhand von Fanseiten des jeweiligen Freundes. Das funktioniert wirklich ziemlich gut. Mit der Handpuppe im Johnny Cash Style und dem Comic Haarband könnte ich Uwe bzw. Anna garantiert eine Freude bereiten und ohne App wäre ich da nie drauf gekommen.

Unabhängig davon ob intern oder extern: 2011 könnte zum Jahr des f-Commerce werden und der oft gezogene Vergleich von Social Media Marketing und Tupperparty noch stimmiger als sowieso schon. Eine Veränderung in der e-Commerce Struktur, die für Händler, Kunden und last but not least für Facebook viel Chancen aber auch Risiken bereithält, von denen ich einige hier grob skizzieren möchte. Fakt ist: Ausruhen ist nicht. Und ist das Kissen noch so weich.

Den ganzen Beitrag lesen…

Schwanzhundnase

Das neue Facebookprofil ist da und wie bei allen Änderungen auf Facebook geht es in der Berichterstattung natürlich vor allem um Warnungen bezüglich der Privatsphäre. Natürlich nicht ganz zu unrecht. Wir aber gehen davon aus, dass auf diesem Blog nur Menschen aufschlagen, die sehr (selbst)bewusst mit ihren Daten umgehen und erwachsen genug sind, zu überdenken, was sie mit wem warum teilen möchten und möchten daher lieber mal eine kleine Spielerei aus den Staaten aufgreifen, wie man dank der neuen prominenten Anzeige der Bilder, in denen man getaggt wurde, sein Profil ein wenig aufpimpen kann.

Man nehme dazu fünf zueinander passende Bilder oder teile ein horizontales Bild in 5 einzelne, um so ein ganzheitliches Kopfbild zu basteln.

Bei mir werden zur Zeit die Besucher meines Profils mit einem Scrabble-Hallo begrüßt. Übrigens ein Zeichen, wie sehr ich mich darauf freue, meine Schwestern (große Scrabble-Asse) an Weihnachten mal wieder zu sehen.

Das Verfahren ist ganz einfach. Man lade die Bilder hoch und tagge sich selbst auf diesen Bildern (in umgekehrter Reihenfolge; in meinem Fall also das “H” zuletzt) und lösche die anderen Bilder, in denen man getaggt wurde aus der Kopfbildanzeige, fertig. Für kreative Individualisten, die ein wenig die individuellen myspace-Momente vermissen ein klitzekleiner Trost.

Lustige Ideen können sich jetzt der knallharten Fische-Jury stellen und ein originales SCRABBLE-Spiel gewinnen. Einfach “Kopfbild” gestalten, Screenshot machen und bis zum 24.12.2010 an seb@frische-fische.com senden.

Das offizielle Facebook-Scrabble Spiel gibt es übrigens hier. Mehr über das neue  Facebookprofil lesen kann man u.a. auch bei

Facebookmarketing

Socialmediatoday

PC Welt

Schwindt PR

Spiegel

Netzwelt

Erste Einsendung von Steffen Peschel, der gleich mal ein wenig Werbung für das geplante Dresdner stARTcamp macht. Übrigens eine sehr spannende Geschichte!

Hier sehen wir dafür mal ein Beispiel, wie es aussieht, wenn man sich gerade was hübsches gebastelt hat und einen dann die Freunde beim Saft trinken fotografieren und dann taggen :-)

Heimlicher Favorit bisher ist ja diese liebevolle Weihnachts-Botschaft im Schnee!

Wer bietet mehr?

Sabrina hat uns auch noch was schönes geschickt, leider war die Mail aber im Spamordner gelandet…

Die Frischen Fische begrüßen Cacoo auf Facebook

Find English version on Facebook

Vor kurzem stieß ich bei der Recherche nach browserbasierten Grafikprogrammen auf die Lösung Cacoo der japanischen Softwareschmiede Nulab. Ich war sofort und bin nach wie vor ziemlich begeistert. Mit Cacoo lassen sich in Teamarbeit Diagramme, Modelle, Schaubilder und Sitemaps erstellen und bearbeiten. Schicke Grafikvolagen stehen ausreichend zur Verfügung und können intuitiv angeordnet und bearbeitet werden. Sogar zum gemeinschaftlichen Brainstormen mit dem Kunden beim Scribbeln von Weboberflächen ist das Tool geeignet. Entwurfsvorlagen können hochgeladen werden und dann gemeinsam im Chat diskutiert und Änderungswünsche markiert werden. Das funktioniert sehr intuitiv und ist somit zum Beispiel für PR-Agenturen, wo sehr oft räumlich getrennt von Kunden und Kollegen gearbeitet wird und Grafiker nicht immer zum Stammpersonal gehören, ein interessantes Instrument.

Cacoo ist außerdem extrem kompatibel fürs Social Web. Die erstellten Diagramme können problemlos in jedes Blog eingebunden werden und – das macht es richtig spannend – nachträgliche Änderungen werden dabei automatisch übernommen. Insbesondere für die Einbettung im Intranet (Wikis, Blogs) ist das natürlich fantastisch.

Seit dieser Woche gibt es Cacoo auch in deutscher Sprache. Die Frischen Fische begrüßen dies sehr und haben sich daher zu einem kleinen Begrüßungskomitee auf Facebook zusammengefunden. Vielleicht sucht Nulab ja irgendwann eine PR-Agentur in Deutschland? Ein wenig Presseaufmerksamkeit könnte den Japanern sicher nicht schaden. Verdient hätte es Cacoo allemal. Wir wollten uns jedenfalls schon mal vorgestellt haben.

cacoo_welcoming_committee

cacoo_welcoming_committee

Jeden Tag wechselt ab sofort das Facebook-Profilbild der Frischen Fische.

Jeden Tag wechselt ab sofort das Facebook-Profilbild der Frischen Fische.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun schon mit Social-Media-Profilbildern für Unternehmen. Wie oft begrüßen uns auf Facebook oder Twitter noch uninspiriert das Firmenlogo oder ungünstige Fotos der entsprechenden Mitarbeiter, deren – im schlimmsten Fall gelangweilter – Blick sich weder dem eigenen Text noch dem Leser zuwenden, sondern starr auf den linken (Facebook) oder rechten (Twitter) Bildschirmrand geheftet sind. Dass Facebook beim Posten von Statusmeldungen nur Miniaturanzeigen verwendet, ist offenbar auch vielen Markenverantwortlichen noch nicht aufgefallen. Abgeschnittene oder extrem verkleinerte Logos sind dann die Folge.

Ausnahmen bilden zum Beispiel Germanwings (aktionsgebundene Profilbilder) oder Puma mit einem Banner im Hochformat, welches in voller Größe auf der Pinnwand und ausgeschnitten als Miniaturvariante sehr gut funktioniert. Bei dem einen oder anderen Experiment (wie z.B. der Nutzung von Facebook-Design-Elementen) hat Germanwings zwar etwas zu viel gewollt, insgesamt aber gilt Germanwings durchaus als Vorreiter.

Einen ähnlichen Ansatz haben wir auch mit unserem Kunden Saxoprint entwickelt. Hier kommen jetzt mit Visitenkarten nicht nur Produkte des Unternehmens zum Einsatz. Diese zeigen auch auf dem Profil alle wichtigen Kontaktinfos, funktionieren aber auch als Miniaturbild.

Die Frischen Fische werden ab sofort auf Facebook jeden Tag das Profilbild wechseln. Dafür haben wir mit unserem neuen Grafik-Buddy Ronny Wunderwald aus dem Netzwerk Kumpels & Friends kleine Kalenderblätter entwickelt. Nachts gehen auch die Fische (ab und zu) mal schlafen und am Wochenende entspannt der Fisch beim Fußball und/oder mit seiner Familie. Und manchmal… Nein, das wird noch nicht verraten :-)

Allgemein empfehlen wir:

Unternehmen sollten im einfachsten Fall ihr Logo in quadratischer Form aufarbeiten, so dass es als Profil- und Miniaturbild passt. Wer ein Logo im Querformat hat, sollte dies nicht einfach kleinrechnen bis es passt sondern dringend mit einem Grafiker reden!

Wenn es feste Mitarbeiter für den Bereich Social Media gibt, macht es durchaus Sinn, diese in das Profilbild zu integrieren, da das Zeigen der Menschen hinter einem Unternehmen ja ein nicht unwesentliches Ziel von Social Media-Maßnahmen ist. Auf ein Foto des Mitarbeiters ohne Corporate-Elemente (Kleidung, Logo, Hintergrund) sollte meiner Meinung nach aber verzichtet werden. Wer Fotos benutzt, sollte darauf achten, dass die Personen Leser und Text im Blick haben und nicht ins Leere schauen. Lächeln ist auch hier selbstverständlich King!

Wie auch Facebookmarketing oder das Agenturblog empfehlen wir aber das Ausnutzen des vollen Platzes für Profilbilder (wie Puma, Germanwings oder Saxoprint). Profilbilder können mit maximal 200 Pixel Breite und 600 Pixel Höhe dargestellt werden. Andere Größen werden entsprechend skaliert. Unsere Kalenderblätter werden wir sicherlich in Zukunft auch noch mit weiterem Content versehen und den Platz nach unten ausnutzen. Derzeit sind wir erstmal gespannt, wie die Reaktionen auf das täglich wechselnde Motiv sind.

Überhaupt sollte man sich Gedanken machen, sein Profilbild so zu gestalten, dass es immer wieder aktuelle Motive geben kann, die aber immer sofort mit dem Unternehmen identifiziert werden können (ähnlich Titelblättern auf Magazinen). Ein Wechsel muss ja nicht immer gleich täglich erfolgen :-)

Über Hinweise auf gelungene oder furchtbare Profilbilder freue ich mich sehr.

Heute ist übrigens

Samstag

Samstag

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